Wildfütterung im Wandel der Zeit

Zusammen mit Berufsjägern wurde Trophy Luzerne Apfel entwickelt, ein Luzernepellet mit Apfeltrester und Getreide.

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© Agrarfoto.com
In der Wildfütterung hat sich viel verändert. Früher, als man in der landwirtschaftlichen Rinderhaltung nur Heu bzw. Laubheu gefüttert hat, wurden die Wildwiederkäuer Rotwild und Rehwild – wenn überhaupt – nur in der Notzeit (Winter) mit Heu versorgt.
Anfang der 60er-Jahre kamen Rosskastanien und Fallobst dazu. Mit der steigenden Getreideproduktion wurden auch Ausputzgetreide und Getreidebruch in der Wildfütterung eingesetzt und die Salzvorlage flächendeckend eingeführt.
Enorme Leistungssteigerungen in der Nutztierhaltung verlangten eine verbesserte Fütterung und Fütterungstechnik. Silagen (Mais-, Klee- und Grassilagen) wurden mit Biertreber, Gehaltsrüben und Kraftfutter zu hochwertigem Milch- und Mastleistungsfutter gemischt. Diese Mischungen für hochleistende Nutztiere wurden in den letzten Jahrzehnten teilweise 1:1 in der Wildfütterung übernommen – ohne ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen. Mit allen positiven und negativen Konsequenzen. Wilddichte und Wildbretgewichte stiegen und die Trophäen verbesserten sich. Nur eines haben wir bei allem Eifer nicht bedacht: Die Genetik unserer Wildwiederkäuer hat sich in den letzten Jahrhunderten (Gott sei Dank) nicht geändert! Unser Rotwild und Rehwild ist zwar sehr anpassungsfähig, aber Milch- und Mastleistungen sind sicher nicht zu „erfüttern“!

Wiederkäuer ist nicht gleich Wiederkäuer!

Rationen für Wildwiederkäuer sollten nicht nach dem Motto „Wiederkäuer ist Wiederkäuer“ erstellt werden! Der Bedarf an Eiweiß ist bei Wildwiederkäuern bei Weitem nicht so hoch wie bei Nutztieren. Das wird zum Nachteil des Wildes immer wieder falsch eingeschätzt. Wildfütterung muss standortspezifisch und bedarfsgerecht erfolgen.

Für eine optimale Rationsgestaltung sollten nicht nur die Bedarfsnormen des zu versorgenden Wildes berücksichtigt werden, sondern auch die Qualität des Grundfutters. Um sich als Jäger persönlich ein Bild über das Grundfutter zu machen, bietet Trophy kostenlos einen „Kleinen Helfer“ zur Grundfutterbewertung an, zu bestellen auf www.trophy-wildfutter.at

Wildfütterung braucht Planung

Bedarfsermittlung: Wildbestand, Futtertage festlegen usw.
Betriebliche Voraussetzungen: Eigenfutter, Zukauffutter
Prüfung der Futterbeschaffenheit: Analysewerte, Inhaltsangaben, Deklarationen
Rationsgestaltung: o Herbst/Winter/Frühjahr
o Kahlwild/Aufhabende/Gemischt
o Rehwild
Ermittlung von Nährstoffdefiziten: Fehlendes Calcium, Vitamine und Spurenelemente in der Ration

Spezialität von Trophy

Trophy Luzerne-Apfel ist ein Luzernepellet mit Apfeltrester und Getreide und besteht aus heimischen Rohstoffen. Trophy Luzerne-Apfel ist sehr schmackhaft und eignet sich zum Vermischen mit anderen Trophy-Produkten oder zur Alleinvorlage.

Aus unserem Wildfutter-Sortiment

Hygiene im Fütterungsbereich

Zur optimalen Versorgung des Wildbestandes ist auch die Hygiene rund um den Bereich der Futterstelle wichtig. Desintec® FloorCal pH 12 mit Anis sorgt durch den hohen pH-Wert von 12 für eine Keimreduzierung auf den behandelten Flächen und verbessert die Luft im Fütterungsbereich. Die Larven von Rachenbremsen und Dasselfliegen werden abgetötet, die Erreger im Fütterungsbereich reduziert.

Trophy Wildfutter und Desintec® FloorCal gibt es exklusiv im Lagerhaus!
Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Produkte aus unserem Sortiment. Viele weitere Artikel erhalten Sie in Ihrem Lagerhaus. Fragen Sie Ihren Lagerhaus-Fachberater!
Autor:
Ing. Christian Bendl, Trophy Äsungsergänzung