Leistungsstarke Wintergerste

Für Veredelungs- und Marktfruchtbetriebe bietet Die Saat ein vielseitiges Wintergersten-Sortiment. Mit der Sorte Hobbit wird der Hybrideffekt auch in dieser Kultur nutzbar.

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© Die Saat

Zweizeilige mit Spitzenerträgen

Die frühreife Sandra hat sich als neue Standardsorte durchgesetzt. Die besten Ergebnisse erzielen Landwirte, die auf eine hohe Bestandesdichte achten. Wichtig dabei sind mittlere, nicht zu niedrige Saatstärken und eine gut abgestimmte, frühzeitige Andüngung im Frühjahr. Bei sehr hohem Ertragsziel ist ein moderater Wachstumsreglereinsatz zur Absicherung der Standfestigkeit zu empfehlen. Sandra zeichnet sich durch hervorragende Sortierungen und dementsprechend hohe Futterwerte aus.

 

SU Vireni kombiniert sehr gute Stroheigenschaften mit Ertrag. Bei mittlerer Wuchshöhe ist sie sehr standfest und bleibt auch in der Vollreife strohstabil. Die elastischen Halme verhindern Ährenverluste in der Vollreife. SU Vireni bringt auch bei etwas niedrigeren Bestandesdichten hohe Erträge. Damit eignet sie sich auch für raue Lagen mit kürzerer Herbstentwicklung und für etwas spätere Saaten.

 

Precosa ist eine neue frühreife Sorte mit sehr guter Winterhärte. Sie bringt sowohl im Feucht- als auch im Trockengebiet hohe Erträge. Zudem ist sie standfest und strohstabil.

 

Eureka zeichnet sich durch ihre Sortierung aus. Sie passt besonders für kühl-feuchte Lagen, reift mittelfrüh und ist gegenüber den für feuchte Lagen typischen Krankheiten (Netzflecken und Rhynchosporium) tolerant.

Mehrzeilige für alle Standorte

Mehrzeilige Sorten werden neben der Verwendung als Marktfrucht verstärkt am Betrieb für die Veredelung eingesetzt.

 

KWS Meridian eignet sich für beide Verwendungszwecke. Sie bringt in allen Regionen Spitzenerträge. Die gute Toleranz gegenüber Ramularia bringt vor der Abreife noch wertvolle Vegetationstage und eine längere Einkörnung. KWS Meridian bringt zusätzlich hohe Stroherträge.

 

Saphira ist eine standfeste mehrzeilige Sorte mit sehr guter Sortierung, sie liegt im Bereich guter zweizeiliger Sorten. Sie eignet sich für Marktfruchtbetriebe und Landwirte, die überlegen, von zweizeiligen auf mehrzeilige Sorten umzusteigen. Durch ihre Krankheitstoleranzen bringt sie auch bei vermindertem oder keinem Fungizideinsatz gute Erträge.

Hobbit: Wintergerste für Hybrid-Spezialisten

Mit der ertragsstarken mehrzeiligen Sorte Hobbit wird der Hybrideffekt auch bei Getreide nutzbar. Hobbit eignet sich für eine intensive, auf Hybridgerste abgestimmte Bestandesführung. Dazu zählt eine dünne Aussaat (175–210 Körner/m2) bei normalen Säterminen. Dank der guten Bestockung eignet sich Hybridgerste auch für spätere Saaten, zum Beispiel in der Fruchtfolge nach Mais (210–240 Körner/m2).

 

Im Frühjahr sollte Hobbit nicht zu stark angedüngt werden, der Hauptbedarf an Nährstoffen liegt in der Schossphase.

Das Die Saat-Serviceteam verfügt über langjährige Erfahrungen und berät Sie gerne in Fragen zur Hybridbestandesführung und zum gesamten Die Saat-Sortiment.

 

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Autor:
DI Philipp Karoshi, Die Saat