Burgenland: Durchschnittliche Marillenernte, aber sehr gute Qualität

Berlakovich: Regionale Marillen garantieren Frische.

Eisenstadt, 25. Juni 2018 (aiz.info). - Burgenlands Marillenbauern rechnen heuer zwar nur mit einer durchschnittlichen Erntemenge, da einige Betriebe aufgrund von Frostschäden größere Ertragseinbußen hinnehmen mussten, die Qualität der Früchte sei jedoch sehr gut, heißt es in einer Aussendung der Landwirtschaftskammer (LK) Burgenland.
 

Die Obstbauern des Bundeslandes bewirtschaften auf über 140 ha rund 130.000 Marillenbäume, hauptsächlich der Sorten Ungarische Beste, Kecskemeter Rosenmarille, Bergeron, Goldrich und Frühmarille aus Kittsee. Die klassischen Anbaugebiete liegen im Raum Kittsee (Genuss Region "Kittseer Marille"), in Hornstein, Wiesen, Rechnitz sowie in einzelnen Obstbaugemeinden der Bezirke Güssing und Jennersdorf.
 

"Die Konsumenten können sich über wohlschmeckende Marillen aus der Region freuen und sollten beim Kauf bewusst auf heimische Ware achten", rät LK-Präsident Nikolaus Berlakovich, "denn im Gegensatz zu den ausländischen Produkten kommen die burgenländischen Früchte aufgrund der kurzen Transportwege erntefrisch und vollreif in den Handel oder über die Direktvermarktung zu den Konsumenten."