Neu: Vertragsmodel Durum Pannonikum

Die Lagerhäuser legen für den Anbau 2018 ein neues Vertragsmodell für die geplante Marke „Durum Pannonikum“ auf.

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Hartweizen bietet gute Chancen, den Deckungsbeitrag zu optimieren. © RWA
Der Frühjahrsanbau zur Ernte 2018 rückt immer näher und viele Landwirte sind auf der Suche nach der geeigneten Sommerkultur, um ihren Deckungsbeitrag zu optimieren. Dort, wo Klima und Bodenverhältnisse es zulassen, bietet Hartweizen hierfür ideale Voraussetzungen. Das Vertragsmodell Durum Pannonikum bietet dem Landwirt die Möglichkeit, in der Vermarktung ansprechende Erlöse zu erzielen, um im langjährigen Durchschnitt gute Deckungsbeiträge zu generieren. Der Vertragsanbau sichert die Absatzmöglichkeiten für den Landwirt und die Mengen- und Qualitätssicherheit für den Verarbeiter.

Durum: Vor allem in Ostösterreich

Um bestmögliche Qualität zu produzieren, müssen Witterung, Boden und Sorte stimmen. Die klimatischen Ansprüche lassen noch die Herkunft aus dem Mittelmeerraum erkennen. Ideal sind Gebiete mit frühzeitiger Anbaumöglichkeit, sicherem Frühjahrsregen und trockenen Abreife- und Erntebedingungen. Daher wird Durumweizen seit jeher nur im östlichen Niederösterreich, nördlichen Burgenland und in Wien angebaut. Durum Pannonikum zeichnet sich aus durch:
  • Mehrwert durch kontrollierte Herkunft aus dem traditionellen pannonischen Anbaugebiet.
  • Qualitätssicherheit durch Verwendung von Z-Saatgut ausgewählter, hochqualitativer Sorten.
  • gezielte Pflanzenschutzempfehlungen zur Absicherung von Ertrag und Qualität.
Sichern Sie jetzt (Stand Jänner 2018) mit diesem Modell die Vermarktung ihrer Durumernte 2018 ab.

Richtige Bestandesführung

Entscheidend für den Anbau von Sommerdurum ist eine frühe Saat, damit in der kurzen vegetativen Phase ausreichend Zeit für die Kornbildung bleibt. Die heutigen Sorten verfügen über eine gute Bestockungsfähigkeit. Im Allgemeinen reicht eine Saatstärke von 380 – 450 keimfähigen Körnern/m² aus. Zur bzw. nach der Saat fördert eine kräftige Andüngung mit 60 kg N/ha die Bestockung. Die zweite Gabe mit ebenfalls 60 kg N/ha wird zu Schoßbeginn gegeben, um die angestrebte Kornzahl/Ähre sicherzustellen. Unter allen Getreidearten zeigt Durumweizen die schwächste Krankheitsresistenz. Mehltau, Braunrost und Ährenfusarium sind die Hauptkrankheiten. Daher empfiehlt sich eine Fungizidbehandlung etwa mit Pronto Plus im frühen Blattstadium (ab Befallsbeginn) und Prosaro in die Blüte.

Wissenswerte: Sortenwahl entscheidend für guten Deckungsbeitrag

Ertrag, Qualitätssicherheit, Krankheitstoleranz und Standfestigkeit sind wichtige Entscheidungskriterien für die Sortenwahl. Mit Doridur steht eine besonders gesunde Sorte zur Verfügung. Doridur ist sehr mehltautolerant und wehrt auch Infektionen von Braunrost und Gelbrost gut ab. Der etwas längere Wuchs unterstützt auch die für Durum gute Ährenfusariumtoleranz. Doridur ist recht gut standfest und kann unter den meisten Bedingungen ohne den Einsatz von Wachstumsreglern angebaut werden. Für gute Böden und Standorte mit Bewässerung empfiehlt sich die sehr standfeste Sorte Toscadou. Toscadou ist eine kurze frühreife Sorte mit besonders hohem Ertragspotenzial auf guten Böden. Mehltau sollte bei Durum, insbesondere bei Toscadou, frühzeitig bei ersten Infektionen bekämpft werden. Gegenüber Gelbrost ist Toscadou gut tolerant, eine Ährenfusariumbehandlung ist in jedem Fall einzuplanen. Toscadou zeichnet sich durch hohe Glasigkeit und einen hohen Gelbpigmentgehalt aus.

Fragen Sie Ihren Fachberater

Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Spezialisten vom DIE SAAT-Serviceteam oder an die Agrar-Fachberater in Ihrem Lagerhaus.

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