EU-Schlachtrindermarkt: Geringeres Angebot an weiblichen Tieren

Österreich: Erlöse für Jungstiere und Ochsen leicht rückläufig.

Wien, 9. April 2018 (aiz.info). - Nachdem in den vergangenen Wochen EU-weit Preisrückgänge bei Jungstieren verzeichnet wurden, wird jetzt nur mehr regional von Absatzschwierigkeiten berichtet. Vor allem in Deutschland hat sich der Jungstierpreis stabilisiert und bleibt unverändert. Bei weiblichen Rindern trifft ein geringes Angebot auf eine ruhigere Nachfrage seitens der Schlachtbetriebe. Die Notierungen sind stabil bis leicht steigend.
 

In Österreich hat das Aufkommen an Jungstieren in der Woche nach Ostern etwas zugenommen, dem steht eine ruhige Nachfrage gegenüber, berichtet die Rinderbörse. Die Erlöse für Jungstiere und Ochsen sind leicht rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern sind Angebot und Nachfrage ausgeglichen, die Preise bleiben unverändert. Bei Schlachtkälbern übersteigt die verfügbare Menge den Bedarf. Die Preise gehen daher leicht zurück.
 

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen geringeren Basispreis von 3,66 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen weiterhin 3,16 Euro. Die Schlachtkuh-Notierung liegt stabil bei 2,61 Euro und für Schlachtkälber werden 5,65 Euro erwartet. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.