EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise leicht rückläufig

Österreich: Notierung für Kalbinnen gesunken und für Kühe gestiegen.

Wien, 3. April 2018 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt hat jetzt das Angebot an Jungstieren etwas zugenommen. Die Nachfrage verläuft uneinheitlich und regional etwas verhalten, die Preise sind leicht rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern wird von einem ausgeglichenen Angebot berichtet, der Bedarf ist unverändert, somit liegen die Notierungen auf einem stabilen Niveau.
 

In Österreich ist das Aufkommen an Jungstieren und Ochsen etwas gestiegen, die Nachfrage und die Preise gehen leicht zurück, berichtet die Rinderbörse. Bei Kalbinnen besteht ein größeres Angebot, die Erlöse sind leicht rückläufig, die Nachfrage ist ausgeglichen. Im Bereich Schlachtkühe steht einer sinkenden Menge ein unveränderter Bedarf gegenüber, die Preise tendieren leicht nach oben. Bei Schlachtkälbern trifft ein größeres Angebot auf eine rückläufige Nachfrage. Dem entsprechend werden die Notierungen etwas nach unten korrigiert.
 

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen geringeren Basispreis von 3,69 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen jetzt 3,16 Euro. Die Schlachtkuh-Notierung steigt auf 2,61 Euro und für Schlachtkälber werden 5,75 Euro erwartet. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.