EU-Schweinemarkt: Immer noch knappe Versorgungslage bei Lebendtieren

Mastschweine-Notierung steigt in Österreich um 4 Cent.

Wien, 2. März 2018 (aiz.info). - So wie bereits im gesamten Februar sind in der EU schlachtreife Schweine auch in der ersten Märzwoche äußerst gefragt. Angebot und Nachfrage nähern sich allerdings zunehmend an, weil unter anderem manche Schlachtunternehmen einzelne Werktage ausfallen lassen oder verkürzen. Das Umsetzen der Preise am internationalen Fleischmarkt wird vielfach als schwierig beschrieben, da bisher nicht alle EU-Länder in vergleichbarer Form die Aufwärtsbewegung der Notierungen mitgemacht haben wie etwa Deutschland und Österreich. In der BRD hat jedenfalls die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ihren Basispreis für den Zeitraum 1. bis 7. März nochmals um 5 Cent erhöht.

In Österreich sind Schlachtschweine anhaltend knapp. Väterchen Frost bremst sowohl die Wüchsigkeit der Tiere als auch die Abgabebereitschaft der Mäster, berichtet Johann Schlederer von der Schweinebörse. Abnehmer leisten aber zunehmend Widerstand hinsichtlich der Preisentwicklung der vergangenen Wochen. Diese war jedoch mehr als notwendig, denn die durchschnittlichen Erzeugerpreise lagen im Jänner und Februar 2018 um rund 8% unter dem Vorjahresniveau. Vor dem Hintergrund eines abermals unterdurchschnittlichen Angebotes wurde an der heimischen Börse ein Plus von 4 Cent fixiert. Die Mastschweine-Notierung steigt somit auf 1,55 Euro (Berechnungsbasis: 1,45 Euro) je kg Schlachtgewicht.