Nadelgehölze im Garten

Die immergrünen Nadelgehölze werden gerne als Heckenpflanzen gesetzt. Auch als Solitärpflanzen kommen die robusten Koniferen gut zur Geltung.

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Zypressen, entlang des Gartenzauns gepflanzt, schützen vor neugierigen Blicken. © RWA
Mit Nadelgehölzen verbindet man oft nur Fichten, Tannen oder Föhren. Zu der Pflanzengruppe gehören z.B. aber auch die Thuje, Eibe, Zypresse oder der Wacholder. Bevor Sie sich für ein Nadelgehölz entscheiden, erkundigen Sie sich, wie hoch und breit die Pflanze werden kann, denn eine Eibe kann bis zu 7 m, eine Zypresse bis zu 10 m hoch werden.

Bodendecker und Heckenpflanzen

Nadelgehölze Höhe Breite Bepflanzung
Thuje 5 - 7 m 100 - 180 cm Hecke
Eibe 7 - 10 m 70 - 150 cm Hecke
Zypresse 10 m 30 - 50 cm Hecke
Kriechwacholder 30 cm 200 cm Bodendecker

Bodendecker

Der robuste Kriechwacholder bevorzugt einen vollsonnigen bis halbschattingen Standort. Er kann sowohl einzeln wie auch in 3er-Gruppen gepflanzt werden. Verwendung findet er in Steingärten oder an Böschungen. Pro Jahr wächst er max. 10 cm in die Breite. Ausgewachsen kann seine Durchschnittsbreite bis zu 2 m betragen. Die Bodendeckerpflanze muss nicht geschnitten werden. Wenn der Kriechwacholder zu groß werden sollte, dann kann man die Äste kürzen. Die Wuchshöhe beträgt zwischen 30 und 50 cm.

Die Kisseneibe eignet sich gut zur Unterpflanzung von Bäumen, da sie schattenverträglich ist. Der Zwergstrauch kann bis zu 40 cm hoch und bis zu 2 m breit werden. Gepflanzt wird die Kisseneibe gerne in Steingärten, Kübeln oder Rabatten.

Heckenpflanzen oder Solitärpflanzen

Konifere[1409292779038989.jpg]
Zypresse © RWA
Zypressen bieten sich besonders gut als Heckenpflanzen an, da sich die seitlichen Triebe ineinander verflechten und die grüne Hecke im Lauf der Zeit blickdicht wird. Die Mittelmeer-Zypresse wächst auch gut in Kübeln. Achten Sie in den Gefäßen auf eine angemessene Drainage. Wie die meisten Koniferen sind auch die Zypressen in der Haltung anspruchslos. Nur Staunässe vertragen sie nicht. Die immergrünen Pflanzen gibt es säulenförmig, ausladend, verzwergt oder hoch. Da Zypressen schnellwachsende Gehölze sind, sollten sie 1-2 Mal jährlich geschnitten werden. Manche Zypressenarten können bis zu 10 m hoch wachsen.

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Smaragdthujenhecke[1409296937038318.jpg]
Thujenhecke © RWA
Der Klassiker unter den hochwachsenden Hecken ist die Thujen-Hecke. Thujen wachsen schnell, sind blickdicht und günstig in der Anschaffung. Die Lebensbaum-Thuje benötigt zu Sommer- und Herbstbeginn einen Schnitt. Wie Hecken richtig geschnitten werden, können Sie im Artikel "Hecken schneiden" lesen.
Die Smaragdthuje wächst kegelförmig und muss nicht geschnitten werden. Smaragdthujen eignen sich aufgrund ihrer Form hervorragend zur Pflanzung in Einzelstellung, z.B. links und rechts vom Hauseingang.
Damit sich die Nadeln nicht braun verfärben, düngen Sie die Pflanze 2 x jährlich mit Immergrün Bittersalz.

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Fichten, Tannen, Kiefern und Föhren

Pflanzen Sie nur wenige Nadelbäume, vor allem wenn der Garten klein ist, denn sie versauern den Boden und nehmen im Laufe der Zeit viel Platz ein. Unter den Flachwurzlern wächst kein Gras. Es gedeihen dort nur Pflanzen, die schattenverträglich sind und einen eher sauren Boden bevorzugen. Achten Sie auch darauf, dass der Nadelbaum nicht zu knapp vorm Haus bzw. Fenster oder zu nahe am Gartenzaun gepflanzt wird. Der Baum könnte Ihnen in ein paar Jahren die Sicht verstellen und über den Gartenzaun wachsen. Erkundigen Sie sich wie hoch der Nadelbaum werden kann.

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