Ein schöner und pflegeleichter Garten

Sie haben Platz für einen Garten, aber nur wenig Zeit ihn zu pflegen? Mit wenigen Tipps und Tricks lässt sich auch ohne großen Zeitaufwand eine Wohlfühl-Oase schaffen, die zum Aufenthalt einlädt.

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Ein gemütlicher Sitzplatz lädt zum Verweilen im Garten ein. © RWA
Kann man einen schönen und gepflegten Garten mit wenig Zeitaufwand besitzen? Ja, pflanzen Sie z.B. mehrjährige Stauden und blühende Sträucher. Stauden sind Pflanzen, die nicht verholzen, jedoch mehrere Jahre überdauern. Bekannte Vertreter sind Frauenmantel, Storchschnabel, Rittersporn, Schafgarben, Akeleien oder Funkien.

Rose - Die Königin der Blumen

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Rote Rosen in voller Blüte © RWA
Egal ob Bodendecker- oder Edelrose – Rosen mit einer stimmigen und passenden Umrandung kommen erst so richtig zur Geltung. Die oft kopierte und immer wieder empfohlene Aussage, dass Lavendel die Blattläuse fernhält, mag zwar stimmen – als Pflanzpartner sind die beiden jedoch vom Traumpaar weit entfernt. Der Lavendel liebt es, wenn er möglichst wenig gedüngt wird und der Standort eher trocken, sandig und karg ist. Die Rose hingegen braucht reichen, humosen Boden, reichlich Rosendünger und viele Wassergaben. Hatten Sie bei Ihrer Lieblingsrose schon einmal Blattläuse? Das Rosen-Schädlings-Frei von Immergrün enthält Kaliseife und lässt etwa Blattläuse vom Blatt rutschen.

Wasser sparen durch mulchen

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Decken Sie den Boden mit Mulch- und Abdeckfaser von Immergrün ab © RWA
Mit ein paar Tricks kommen auch Vielbeschäftigte zum Garten-Paradies. Einer davon: Mulchen. Das aus dem Englischen entlehnte Wort bedeutet „abdecken“. Mulchen Sie alle Ihre Blumenbeete. Der Mulch schattiert den Boden, so trocknen die Wurzeln nicht so schnell aus und Sie können sich so die Zeit des Gießens und auch Wasser sparen. Beim Wort Mulch sollte nicht ausschließlich an Rindenmulch gedacht werden. Rindenmulch ist ideal zur Abdeckung von Wegen. Im bepflanzten Beet ist die Gartenfaser 4 in 1 jedoch noch besser. Die Gartenfaser ist eine reine Holzfaser ohne Rindenanteil. Die meisten Rindenarten enthalten Gerbsäuren, die wiederum Pflanzen in ihrem Wachstum einschränken. Deshalb beugt Rindenmulch auf Wegen auch dem frühzeitigen Unkrautwuchs vor. Nicht jeder hat Zeit und Muße, regelmäßig den Garten nach Schädlingen zu durchforsten. Auch deshalb macht es mehr Sinn, die Pflanzen frühzeitig zu stärken, damit sie kräftig genug sind, um kleinere Angriffe von Läusen, Milben oder Pilzen besser wegstecken zu können. Deshalb bekommen Pflanzen bei jedem Mal Gießen einen Schuss Effektiver Mikroorganismen – einfach 2 Verschlusskappen mit 10 l Wasser verdünnen.

Die Pflanzenauswahl spielt die entscheidende Rolle zur Arbeitsersparnis. Wählen Sie robuste Pflanzen, die wenig empfindlich sind. Eine Zuchtform der Schafgarbe, des Fingerhuts oder Wald-Geißbarts hält deutlich mehr aus als das teure und in unseren Breitengraden seltene und sehr wasserhungrige Mammutblatt.

Immer grün: Der Rasen

Saftig grüner Rasen[1299531787.jpg]
© RWA
Ein Garten ohne Gräser ist kaum vorstellbar. Auch die schönste blühende Bepflanzung braucht zur Beruhigung eine gepflegte Rasenfläche, die vor der Pflanzfläche Wirkung zeigt. Der Rasen sollte 3 Mal pro Jahr gedüngt werden. Die erste Düngung startet im Vollfrühling im April. Am Sinnvollsten ist ein Langzeitdünger wie zum Beispiel der 90-Tage-Rasendünger von Immergrün oder Bio-Rasendünger. Der ist pfotenschonend für Hund und Katze. Ende Mai, wenn Unkräuter aufkeimen, wird Rasendünger plus Unkrautvernichter gestreut und ab dem Spätsommer sollte zum Herbstrasendünger gegriffen werden. Die Stickstoff- Komponenten sind organisch gebunden und wirken deshalb erst im Frühling, das Kalium regelt den Wasserhaushalt und schützt den Rasen vor Trockenheit, Frost und Kälte.

Immergrün-Rasen

Alle Immergrün Rasenmischungen entsprechen den Empfehlungen der Deutschen Rasengesellschaft für Rasenmischungen (RSM). Nur so kann jeder Anwender sicher sein, dass der gewählte Rasen genau den gewünschten Anforderungen entspricht. Alle Rasensamen von Immergrün werden ausschließlich in Österreich (Lannach bei Graz) gemischt, abgefüllt und von dort aus verschickt. Auch so wird sichergestellt, dass die Kaufkraft im eigenen Land bleibt.

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Bewährte Tipps zur Gestaltung des Gartens

Sitzplatz im Garten[1489676035827148.jpg]
Ausruhen, entspannen und geniesen © RWA
Wenn der Besuch gleich im Garten verweilen möchte, wurden vermutlich ein paar einfache Tipps beherzigt. Ein Sitzplatz unter einer Baumkrone ist einladend – sie wirkt wie ein Dach und spendet uns das Gefühl von Sicherheit. Wege im Garten, die geradlinig verlaufen, können schnell langweilig wirken, dennoch: Ein kurvig angelegter Weg, bei dem kein Grund für die Biegung erkenntlich ist, wird nicht begangen. Bei der Weganlage sollten daher bewusst Sträucher gepflanzt werden, so kann sich der Weg um den Strauch schlängeln und die Wege werden gerne aktiv genutzt.

Die meisten Hausgärten sind weder reine Gemüsegärten noch ausschließlich Ziergärten. Wenn Sie Kräuter pflanzen, so wählen Sie einen Ort, der möglichst nahe der Küche ist. Alle, die das Grillen lieben, pflanzen Rosmarin, Salbei & Co. in die Nähe des Grillplatzes.

Übrigens: Fast alle Pflanzen, die am Teller harmonieren, ergänzen sich auch im Beet perfekt. Caprese – Tomate mit Basilikum ist also auch, bevor es am Teller landet, eine ideale Ergänzung. Zur Tomate wird noch die Kapuzinerkresse gepflanzt, so werden auch Blut- und Blattläuse ferngehalten. Falls trotzdem Läuse auftreten, hilft das Blattlaus-Frei von Immergrün.

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Autor:
Mag. (FH) Johanna Jeitler, MSc, RWA