Lagerhaus-Drohnen überflogen 5.000 Hektar heimische Maisfelder

2018 vervielfachte sich das Interesse am Lagerhaus-Drohnenservice, das heuer bereits auf einem Drittel der gesamten österreichischen Saatmais-Fläche zum Einsatz kam.

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Die Lagerhaus-Drohnenpiloten Lucas Hartl (li.) und Claudia Mittermayr (re.) haben gemeinsam mit vier weiteren Kollegen und insgesamt fünf Drohnen heuer bereits auf einer Fläche von 5.000 Hektar Trichogramma ausgebracht © RWA/Robert Gebauer
Österreichische Landwirte setzten 2018 stark auf den Einsatz von Flugdrohnen bei der Bekämpfung des Maiszünslers. Das zeigt die stark angestiegene Nachfrage nach dem Drohnenservice der Lagerhäuser. Mit diesem werden Nützlinge aus der Luft auf heimischen Maisfeldern ausgebracht und Schädlinge effektiv bekämpft. Die biologische Art der Schädlingsbekämpfung verfünffachte sich im Vergleich zum Vorjahr und kam heuer bereits auf einem Drittel der gesamten österreichischen Saatmais-Fläche zum Einsatz. Konkret überflogen 2018 zwischen Anfang Juni und Anfang Juli insgesamt fünf Drohnen mehr als 5.000 ha heimische Maisfelder und unterstützten damit ca. 200 Landwirte aus Niederösterreich, Oberösterreich und dem Burgenland.

Die österreichische Landwirtschaft setzt immer stärker auf innovative und naturnahe Formen der Schädlingsbekämpfung. Sichtbar wird dies bei der Bekämpfung des Maiszünslers, dessen Raupen bei Maispflanzen jährlich große Schäden anrichten. Um dies zu verhindern, setzen heimische Landwirte immer stärker auf den Einsatz von Trichogramma-Schlupfwespen, die als natürliche Feinde des Maiszünslers eingesetzt werden. Besonders beliebt ist der Nützlings-Einsatz im Mais, seit Trichogramma nicht nur per Hand, sondern dank moderner Drohnen rasch und effizient ohne Mehraufwand für den Bauern ausgebracht werden können.
Diese mühelose und innovative Art der natürlichen Schädlingsbekämpfung wird von heimischen Landwirten immer mehr geschätzt. Das zeigt 2018 die starke Inanspruchnahme des Drohnenservice der Lagerhäuser, die seit drei Jahren die Möglichkeit bieten, Trichogramma mit Drohnen aus der Luft auf den Feldern auszubringen. Waren es 2017 noch 1.000 Hektar Maisfelder, die von mehreren Drohnenpiloten überflogen wurden, so waren es in der heurigen Ausbringungssaison heuer bereits 5.000 Hektar. Das entspricht einem Drittel der gesamten österreichischen Saatmais-Fläche.
Um dem großen Interesse seitens der Landwirte nachzukommen, haben die Lagerhäuser die Anzahl der Drohnenpiloten, die im Frühsommer in Niederösterreich, Oberösterreich und dem Burgenland unterwegs waren, bereits auf sechs Mitarbeiter erhöht und auch die Anzahl der Drohnen selbst aufgestockt. So flogen heuer bereits fünf Drohnen insgesamt rund 1.500 Stunden über die heimischen Maisfelder, um die heimischen Landwirte aus der Luft zu unterstützen.