Lagerhaus Wiener Becken zieht positive Bilanz

Obmann Oberhofer und Geschäftsführer Reisenbichler konnten trotz schwieriger Bedingungen eine Umsatzsteigerung präsentieren.

[1529571844836485.jpg][1529571844836485.jpg]
Stefan Sachs und Michael Pany (beide Raiffeisen-Revisionsverband Niederösterreich-Wien), Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Frühwirth, Obmann Johann Oberhofer, Peter Tomanek (Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien), Geschäftsführer-Stellvertreter Karl Szihn, Geschäftsführer Erich Reisenbichler. © LH Wiener Becken
Am Freitag, 15. Juni 2018 lud das Raiffeisen-Lagerhaus Wiener Becken zur diesjährigen ordentlichen Generalversammlung ins Gasthaus Schmidt in Reisenberg. Obmann Johann Oberhofer und Geschäftsführer Erich Reisenbichler präsentierten vor zahlreichen Ehrengästen, Mitgliedern, Funktionären und Mitarbeitern das positive Bilanzergebnis des Geschäftsjahres 2017 sowie einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018.

Obmann Johann Oberhofer erläuterte in seinem Bericht u.a. die Mitgliederstruktur mit 1.784 Mitgliedern per 31. Dezember 2017 sowie die Organisationsstrukturen im Raiffeisen-Lagerhaus Wiener Becken. Mit 11 Verkaufs- bzw. Betriebsstellen in neun Gemeinden und 259 Mitarbeitern, davon 15 Lehrlinge, konnte ein Umsatz von 84,2 Mio. EUR erwirtschaftet werden. Dabei ging Obmann Johann Oberhofer auch auf die getätigten Investitionen vom letzten Geschäftsjahr ein, allen voran die Siloanlage im Betrieb Mannersdorf, ein neu angeschaffter Tankwagen und die Fördereinrichtung in der Düngehalle Ebreichsdorf. Anschließend präsentierte er das nächste geplante Großprojekt, den Neubau des Zentralstandortes Ebreichsdorf: „Nach dem Motto ‚Alles unter einem Dach‘ wird es einen gemeinsamen Eingang für Bau- und Gartenmarkt, Baustofffachhandel sowie Gewerbekunden geben, ein zweiter Eingang ist für die Sparten Energie und Agrar angedacht. Wir möchten vor allem kurze Wege für alle schaffen.“ Der Abriss des Werkstättengebäudes ist noch 2018 geplant, 2020 soll der Standort bereits neu eröffnet werden.

Geschäftsführer Erich Reisenbichler verkündete im Anschluss detailliert das Bilanzergebnis 2017 mit einer Umsatzsteigerung auf 84,2 Mio. EUR und einer Bilanzsumme von rd. 40,2 Mio. EUR. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir trotz der sehr schwierigen Bedingungen und massiven Umsatzeinbußen in der Landwirtschaft ein so positives Ergebnis erwirtschaften konnten“, so Erich Reisenbichler. Dies ist vor allem den gesteigerten Verkaufsmengen in den Bereichen Energie, Brennstoffe, KFZ-Handel und Bau- und Gartenmarkt zuzurechnen. „Auch die Eigenkapitalquote konnte auf 43,7 Prozent erhöht werden, damit ist das Raiffeisen-Lagerhaus Wiener Becken für die Zukunft sehr gut aufgestellt“, betonte Erich Reisenbichler.
Michael Pany vom Raiffeisen-Revisionsverband Niederösterreich-Wien informierte über die durchgeführte Revision und bestätigte dem Raiffeisen-Lagerhaus Wiener Becken durch die wirtschaftliche, zweck- und rechtmäßige Geschäftsgebahrung ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis. Michael Pany betonte ebenfalls die Wichtigkeit des Neubaus: „Die geplante Investition ist definitiv die richtige Entscheidung für den Ertragsstandort Ebreichsdorf.“
Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Frühwirth brachte die Anträge des Aufsichtsrates zum Jahresabschluss 2017, zum Revisionsbericht und zur Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates ein.
Im Anschluss präsentierte Gastreferent Peter Tomanek von der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien im Rahmen seines Impulsreferats „Die Person F.W. Raiffeisen im Spiegel der Zeit – Die Bedeutung der Genossenschaften einst und jetzt“ einen Kurzfilm über F.W. Raiffeisen. Anlässlich des 200. Geburtstages von F.W. Raiffeisen erörterte Peter Tomanek im Anschluss auch das Leben bzw. das Lebenswerk: „Das Genossenschaftswesen ist nach wie vor genauso modern und aktuell wie damals. Es wurde nur angepasst und auf den neuesten Stand gebracht, so wie man es auch von Technik und Medizin kennt.“