Mineralstoffmangel bei Lamas und Alpakas verhindern

Die Versorgung mit Mineralstoffen ist bei Lamas und Alpakas regional und saisonal sehr unterschiedlich. Bieten Sie den Tieren deshalb eine angepasste Mineralstoffergänzung an.

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© RWA
Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Mineralstoffen ist Voraussetzung für eine gesunde Herde. Sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss können Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Fruchtbarkeit von Lamas und Alpakas maßgeblich beeinflussen. Schwankungen innerhalb bestimmter Grenzen können vom Körper ausgeglichen werden, eine langfristige Fehlversorgung sollte man jedoch dringend vermeiden. Eine Überversorgung kann zu Intoxikation und schwerwiegenden Erkrankungen führen.

Grundfutter muss ergänzt werden

  • Bodenart, Düngung, Pflanzenbestand, Nutzungsintensität und Schnittzeitpunkt bestimmen den Mineralstoffgehalt im Grundfutter.
  • Die Qualität des Weideaufwuchses hängt vom Alter der Pflanze ab. Junge Weideaufwüchse enthalten viel Energie und Protein. Mit steigender Schnitthäufigkeit sinken die Spurenelementgehalte im Grundfutter.
  • Kleereiches Futter und hohe Kräuteranteile sind mineralstoffreicher als schnell wachsende Futterbaumischungen. Gräserreiches Wiesenfutter enthält weniger Calcium (Ca) und Magnesium (Mg) als botanisch ausgewogene Mischungen. Mineralstoffgaben sind daher nicht nur bei Stallhaltung, sondern auch auf der Weide notwendig.

Mengenelemente und Spurenelemente

Abhängig von ihrer Konzentration unterscheidet man in Mengen- und Spurenelemente. Sie  sind zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen unentbehrlich, denn sie übernehmen wichtige Regulations- und Steuerungsfunktionen im Körper und dienen als Bau- und Reglerstoffe.
  • Mengenelemente liegen in Konzentration von über 50 mg je kg Körpergewicht vor. Dazu zählen Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Kalium, Chlor und Schwefel.
  • Zu den Spurenelementen (< 50 mg/kg LM) zählen unter anderem Eisen, Mangan, Zink, Kupfer, Kobalt, Selen, Jod und Molybdän. Besonders die Selen- und Zinkversorgung von Neuweltkameliden stellt besondere Ansprüche an die Mineralstoffergänzung, da organische Formen besser vom Körper aufgenommen werden können als anorganische.

Dem Mangel auf der Spur

Besteht der Verdacht einer Mangelversorgung in der Herde, so ist eine Bestimmung des Mineralstoffhaushaltes über ein geeignetes Medium (Haare oder Blut) empfehlenswert. Eine regelmäßige Analyse des Grundfutters (Heu) kann hier ebenfalls Aufschluss geben, welche Mineralstoffe in welcher Konzentration angeboten werden können und welche ergänzt werden müssen.

Richtig füttern

  • Richtige Fütterung ist auch ein Garant für gute Wollqualität!
  • Die Mineralstoffergänzung sollte vor Regen geschützt in einer Schale oder einem Trog angeboten werden und für alle Tiere zu jeder Zeit zugänglich sein.
  • Eine regelmäßige Gabe LamaVit von Garant stellt eine bedarfsgerechte Versorgung mit allen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen sicher und beugt Mangelerscheinungen vor.

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