Nachfrage nach Nadelsägerundholz anhaltend hoch

Preise für Leitsortiment Fichte haben sich erholt.

Wien, 16. Jänner 2018 (aiz.info). - Basierend auf einem robusten Außenhandel, vermehrten Investitionen zur Erweiterung der Produktionskapazitäten sowie einem anhaltend hohen Konsum der privaten Haushalte rechnet das WIFO für 2018 mit einem Wirtschaftswachstum von 3%.

Aufgrund der guten allgemeinen Baukonjunktur ist die Nachfrage nach Nadelsägerundholz im Inland anhaltend hoch. Die heimischen Sägebetriebe sind durchwegs aufnahmefähig, wodurch der Holzanfall aus den Winterstürmen der vergangenen Wochen problemlos am Markt untergebracht wird. Die Situation hat sich allgemein entspannt. Regional verzögert die aktuelle Witterung die Holzaufarbeitung und -abfuhr. Die Preise für das Leitsortiment Fichte B, 2b haben sich dem entsprechend erholt und liegen annährend auf dem Niveau des vergangenen Winters. Cx-Qualitäten und Braunbloche stehen nur mehr in den Gebieten mit höherem Schadholzanfall mengenmäßig unter Druck. Die Nachfrage nach Kiefernsägerundholz ist bei unverändert tiefen Preisen leicht steigend. Lärche wird unverändert sehr rege nachgefragt, teilt die LK Österreich in ihrem jüngsten Holzmarktbericht mit.

Am Laubsägerundholzmarkt konnten bei Buche Preissteigerungen, meist durch einen Frühlieferbonus, realisiert werden. Die Nachfrage nach Eiche ist ungebrochen lebhaft, was sich auch im Angebot der Wertholz-Submissionen widerspiegelt. Rund 67% der angebotenen Menge entfallen auf Eiche.

Situation bei Industrierundholz wieder stabil

Mittlerweile hat sich auch am Industrierundholzmarkt die Situation in ganz Österreich stabilisiert. Die Standorte der Zellstoff-, Papier- und Plattenindustrie sind sehr gut bevorratet. Bei leicht steigender Preistendenz werden zumeist alle angebotenen Mengen auch abgenommen. Der Markt für Rotbuchenfaserholz ist bei unveränderten Preisen verlässlich stabil.

Am Energieholzmarkt ist durch die Eröffnung des Heizwerkes in Klagenfurt regional eine gesteigerte Nachfrage nach Waldbiomasse spürbar. Im übrigen Bundesgebiet gibt es zum Vormonat keine Veränderung - nach wie vor ist eine gute Bevorratung bei ausreichendem Angebot zu stabilen Preisen gegeben. Unverändert ist auch die anhaltend rege Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Brennholz. (Schluss)