Rosen pflanzen und pflegen – auf was man achten sollte

Beachtet man beim Pflanzen und bei der Pflege von Rosen ein paar Kleinigkeiten, hat man sehr lange Freude an der Königin der Blumen.

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Mit der richtigen Pflege können Sie sich an prächtig blühenden Gartenrosen erfreuen © RWA

Rosen zählen zu den schönsten Blumen im Garten. Wie Sie Rosen erfolgreich pflanzen und welche Pflegetipps Sie beachten sollten, lesen Sie hier:

Wie werden Rosen angeboten?

  • Wurzelnackte Rosen sind Rosen, die ohne Erde angeboten werden. Die Wurzeln liegen frei.
  • Rosen mit Ballen werden vom Züchter aus der Erde ausgestochen. Der Erdballen wird danach mit Leinen oder einem ähnlichen Material umwickelt.
  • Rosen im Container werden vom Züchter in Kunststoffgefäßen großgezogen. Dabei bleibt, im Gegensatz zu Ballenpflanzen oder wurzelnackte Rosen, das ganze Wurzelgeflecht erhalten.

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Rosen pflanzen

  • Wurzelnackte Rosen und Ballenware werden entweder im Frühjahr oder im Herbst gepflanzt. Mehr über wurzelnackte Rosen können Sie im Artikel "Wurzelnackte Rosen - Tipps und Tricks" lesen.
  • Containerpflanzen kann man jederzeit vom Frühjahr bis zum Herbst pflanzen.
  • Das Pflanzloch bei wurzelnackten Rosen sollte mindestens 30 cm tief und 20 cm breit sein und mit Pflanzerde aufgefüllt werden. Die Neubildung der Wurzeln wird angeregt, indem man die Spitzen ein wenig anschneidet und über Nacht ins Wasser stellt.
  • Bei Ballenware die Pflanzen in einen Kübel Wasser stellen, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Das Pflanzloch sollte 1,5 x so tief und doppelt so breit wie der Wurzelballen sein. Das Loch mit lockerer Erde soweit auffüllen, bis der Ballen mit dem Boden abschließt. Danach das Ballentuch aufschneiden und das Pflanzloch mit Erde auffüllen. Zum Schluss kräftig gießen.
  • Die Veredelungsstelle sollte 5-10 cm unter der Erde liegen. Die Veredelungsstelle ist eine Verdickung an der Basis der Rose.
  • Um Kümmerwuchs bei neugepflanzten Rosen zu vermeiden, nicht in ein altes Rosenbeet setzen.

Rosen pflegen

  • Rosen lieben es warm und sonnig bis halbschattig. Der Boden sollte tiefgründig sein und ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden. Empfohlen wird Rosendünger, da dieser genau auf die Nährstoffbedürfnisse der Rosen abgestimmt ist (Mehr dazu im Artikel "Rosen richtig düngen")
  • Gegen Rosen-Krankheiten, wie Sternrußtau, Mehltau oder Rosenrot, gibt es spezielle Pflanzenschutzmittel – informieren Sie sich am besten bei den Lagerhaus-Gartenfachberatern. Vorbeugend kann man resistente Sorten pflanzen.
  • Biologische Mittel helfen bei Befall von Blattlaus, Rosenzikade und Spinnmilbe

Produkte aus unserem Sortiment

Anna Opresnik  Gartenfachberaterin Landforst Knittelfeld[1337610830326782.jpg]
Anna Opresnik, Gartenfachberaterin Landforst Knittelfeld © RWA
Anna Opresnik, Gartenfachberaterin Landforst in Knittelfeld, empfiehlt Lavendel zu den Rosen zu setzen. Das sieht nicht nur hervorragend aus, sondern der Lavendel schützt auch vor Läusen. Farbenfrohe Akzente setzen auch Fingerhut, Rittersporn und Frauenmantel als Rosenbegleiter.

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