Den richtigen Kamin finden

Wo Rauch ist, da ist auch Feuer. Im Hausbau findet man darüber hinaus, auch noch den Rauchfang und manchmal einen Kamin. Wir geben Ihnen einen Einblick und Tipps!

Kamine müssen nicht nur aus Ziegelsteinen bestehen.

Kamine müssen nicht nur aus Ziegelsteinen bestehen.

Die Aufgabe von Rauchfängen (Abgasanlagen) ist die Ableitung von gefährlichen Schadstoffanteilen, die bei der Verbrennung entstehen können. Hinsichtlich der vielen Entscheidungen, die man beim Hausbau treffen muss, kann schnell der Eindruck entstehen, dass der Bau des Rauchfangs Nebensache wäre. Dem ist jedoch nicht so, außerdem muss man sich erstmal in der Welt der verschiedenen Rauchfangsysteme (bzw. Kaminsysteme) zurechtfinden. Veränderungen bei Brennstoffen, die Weiterentwicklung von Feuerstätten und Heizsystemen sowie die höher werdenden Ansprüche in Sachen Energieeffizienz und Umweltbewusstsein führen zu einer ständigen Weiterentwicklung der Kamintechnik. Es macht also Sinn, sich genau zu informieren, ehe man sich für ein System entscheidet - lassen Sie sich in Ihrem LAGERHAUS beraten.

 

Welcher Kamin ist der Richtige?

Der moderne Kamin von heute muss neben der Abgasabführung auch die Verbrennungsluftzuführung gewährleisten können. Universalmodelle mit GW3-Zulassung und integrierter Wärmedämmung (Schaumbetonwärmedämmung), die für alle Brennstoffe und Feuerstätten geeignet sind, sind die ideale Wahl. Das Innenrohr besteht hier meist aus dünnwandiger Keramik, aus Kunststoff oder Edelstahl und wird von einem Ringspalt umgeben. Dank dieser geringeren Wandstärke wird die Betriebstemperatur rascher erreicht und die Zugwirkung deutlich verbessert. Die Außenschale besteht meist aus einem Leichtbetonmantelstein. Den Universalkamin mit GW3-Zulassung kann man, wenn dies gewünscht wird, rasch und sicher versetzen. Für einen gewöhnlichen Heizkessel genügt ein einzügiger Rauchfang. Für jedes weitere Heizsystem braucht man ein extra Abgasrohr.

Tipp: Auch Außenwandrauchfänge aus Edelstahl werden immer beliebter. Diese sind platzsparend und aufgrund ihres geringen Gewichts auch problemlos ohne Fundament errichtbar. Sie setzen zudem gestalterische Akzente an der Fassade und sind sowohl für den Neubau, als auch für den nachträglichen Einbau an bestehenden Gebäuden geeignet.

 

Installation und Inbetriebnahme

Hat man sich für ein Rauchfangsystem entschieden und wurde der Rauchfang errichtet, so geht es an die Verbindung von diesem mit der Feuerungsanlage. Der Kaminkopf (der Teil eines Rauchfangs, der sichtbar über die Dachhaut hinausragt) wird entsprechend der Neigung des Daches zugeschnitten, über den Rauchfang gestülpt und mittels Justierschrauben ausgerichtet. Anschließend wird das letzte Profilrohr eingesetzt und der passende Mündungskonus aufgesetzt. Wichtig ist, dass Kessel, Verbindungsstück und Rauchfang gut aufeinander abgestimmt werden; ebenso der Rauchrohrquerschnitt.

Tipp: Vor der Inbetriebnahme jeder Feuerungsanlage benötigt man einen Rauchfangbefund vom zuständigen Rauchfangkehrer.

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