Wie Sie richtig Sanieren!

Es gibt zahlreiche gute Gründe sein Haus zu sanieren. Angefangen vom Dach bis hin zum Keller, gibt es zahlreiche Möglichkeiten Ihr Heim aufzurüsten. Damit Sie den Überblick behalten, erklären wir Ihnen die wichtigsten Begriffe der Sanierung und wie sie zur Anwendung kommen.

Eine Fassadendämmung ist einer der vielen Möglichkeiten der thermischen Sanierung.

Eine Fassadendämmung ist einer der vielen Möglichkeiten der thermischen Sanierung.

Der Begriff „Thermische Sanierung“ umfasst Gebäudeteile und -bereiche wie Keller, Fassade, Dach, Fenster, Türen und die Heizungsanlage.  Ziel ist immer, den Transmissionswär­meverlust, das ist die Wärmeenergie, die von beheizten Räumen aus aufgrund von Wärmebrücken, schlechter Dämmung oder anderen Fehlerquellen am/im Ge­bäude oder am Dach verloren geht, zu reduzieren. Das bedeutet: Je niedriger der Grad des Transmissionswärmeverlustes ist, desto besser ist Ihr Haus gedämmt und desto höher ist Ihre Ersparnis. Da lohnt es sich über eine thermische Sanierung nachzudenken. Sie sind sich noch immer nicht sicher, ob sich diese Baumaßnahme für Sie bezahlt macht? Dann helfen wir Ihnen bei der Entscheidungsfindung:
 

  • Warum sollte ich mein Haus sanieren?
  • Welche Bereiche im Haus sind besonders Wärmeverlustanfällig und wie erkenne ich sie?
  • Mit welchen Sanierungsmaßnahmen kann ich mein Haus vor dem Verlust von Wärme schützen?  

Gute Gründe für eine Sanierung

Die modernste Fassade ist nur halb so viel wert, wenn alte, undichte Fenster und nicht mehr zeitgemäße Türen vor­handen sind. Die durch alte Fenster und Türen unweigerlich entstehenden Wärmebrücken wirken kontraproduktiv auf das Gesamtsystem. Ein perfektes „Verschmelzen“ der Fensterrahmen und Fensterbretter mit der Fassade sowie modernste Technologien sind unum­gänglich, wenn Sie Ihr Haus optimal energieeffizient sanieren möchten und die Heizkosten senken möchten.  

Von Kopf bis Fuß

Wärme steigt nach oben. Bis zu 80 % Wärme können über ein unsaniertes Dach verloren gehen. Anhand unserer Grafik können Sie gut erkennen, wo und wieviel Wärme bei einem unsanierten Haus verloren geht:

  • Fenster, Türen und Garagentore sanieren oder erneuern verringert den Wärmeverlust um 10 % bis 30 %
     
  • Boden und Decken dämmen verringert die Heizkosten um bis zu 25 %
     
  • Ein gut gedämmter Keller spart 10 %
     
  • Eine moderne Wärmedämmung bringt Ihnen nochmals 20 % Ersparnis
     
  • Mit einer Solaranlage am Dach können Sie die Warmwasserkosten um ganze 80 % reduzieren
     

In Summe können Sie rund ein Viertel Ihrer Energiekosten durch Sanierungsmaßnahmen einsparen!
 

TIPP:

Lassen Sie ein Wärmebild Ihres Hauses anfertigen, um Wärmebrücken (oder auch „Kältebrücken“ genannt) zu erkennen. Anschließend erstellt Ihnen Ihr LAGERHAUS Fachberater ein auf Sie zu geschneidertes Sanierungskonzept.

Sanierungsmaßnahmen im Überblick

Beim Sanieren gilt: Kümmern Sie sich zuerst um die Außenhülle. Erst dann folgt das Heizsystem. Beginnen Sie mit Fenstern, Eingangstüren und Toren. Hier geht oft die meiste Energie verloren. Anschließend sollten Sie die Fassaden-, Decken- und Kellerdämmung optimieren. Erst wenn diese Maßnahmen durchgeführt wurden, sollten Sie die Heizung in Angriff nehmen. Die notwendige Heizleistung kann so optimal angepasst werden.
 

Faustregeln der thermischen Sanierung:
 

  • Zuerst die Dämmung, dann folgt die Heizung. Nur so können Sie das effizienteste Heizsystem für Ihre Bedürfnisse ermitteln.
     
  • Tauschen Sie Fenster nur in Kombination mit einer Fassadendämmung aus. Das verhindert Schimmelbildung.
     
  • Informieren Sie sich über die Förderungen des Staates und der Bundesländer. So können Sie 1/3 der Sanierungskosten sparen.
     

Wie diese Sanierungsmaßnahmen im Einzelnen aussehen können, sehen Sie in unserem Überblick:
 

Hausbereich Problemstellung  Sanierungsmaßnahme

Dach

Wärme steigt auf und geht, insbesondere an kalten Tagen, über die große Dachfläche verloren.

Es gibt drei grundlegend verschiedene Möglichkeiten, geneigte Dächer zu dämmen: Aufdach- oder Aufsparrendämmung, Zwischensparrendämmung  und Untersparrendämmung. Eine Aufdach- oder Aufsparrendämmung  ist die platzsparendste und effizienteste Dachdämmung. Sie wird unterhalb der Ziegel, aber oberhalb der Dachsparren angebracht. Eine Eine Zwischensparrendämmung wird innen zwischen den Dachsparren angebracht und ist ebenfalls eine raumsparende Möglichkeit.

Eine Untersparrendämmung kommt bei großzügigem Raumangebot zur Anwendung. Hierfür wird ein Raster aus Latten angebracht an dem der Dämmstoff in die Zwischenräume geklemmt wird. Mit einer Dämmung der obersten Geschossdecke mit Bodenplatten erreichen Sie ebenso eine Reduzierung des Wärmeverlusts.
Achtung: Vermeiden Sie Wärmebrücken. Schimmelgefahr droht!

Fassade

Kalte Wände verursachen nicht nur eine höhere Stromrechnung, sondern wirken sich ungünstig auf das Raumklima aus.

Eine umfangreiche Fassadendämmung zählt zu den effektivsten Maßnahmen in der Sanierung. Durch das Anbringen von Dämmplatten können Heizkosten verringert werden.

Fenster, Türen und Tore

Alte Materialien, falsche Montage, aber auch billige Verarbeitung können schuld an undichten Stellen sein. 

Bekämpfen Sie Zugwind und Wärmeverlust. Dichten Sie Fenster sowie Türen ab, oder tauschen Sie diese komplett aus.  

Kellerdeckendämmung

Das umliegende Erdreich hält den Keller kühl. Das ist gut für manch Lebensmittellagerung, aber verursacht kalte Füße in den oberen Geschossen.

Vermeiden Sie eine unnötige Energieverschwendung. Dichten Sie die Kellerdecke mit Kellerdeckenplatten ab. Auch die Kelleraußenwände können gedämmt und isoliert werden

 

 

Ein komplettes Paket

Das LAGERHAUS bietet Ihnen eine umfassende Palette an qualitativen Markenprodukten und dazu noch ein starkes Sortiment an hochwertigen Eigenmarken wie z.B. Meister und Dämmit.

 

Sanieren mit dem LAGERHAUS:

 

  • Alles aus einer Hand
  • Fixpreis und Fixtermin
  • Höchste Kundenzufriedenheit
     

+ Wir beraten Sie über ihre Fördermöglichkeiten. Dank umfangreicher Förderberatung können Sie optimal planen und sparen bares Geld!

+ Wir helfen Ihnen bei der Energieausweis-Berechnung. Erst durch einen Energieausweis erhalten Sie Zugang zu vielen Förderungen!

Energiesausweis – Was ist das?

Alle Bauteile eines Hauses haben einen spezifischen Wärmedurchgang und neh­men eine gewisse Fläche ein. Daraus und unter Berücksichtigung von solaren Energiegewinnen, Lüftungsverluste und klimatischen Gegebenheiten resultieren der jährliche Heizwärmebedarf sowie die Energiekennzahl. Das Ergebnis gibt Auf­schluss über den Zustand und die Wohn­qualität des Hauses.

Wozu brauche ich einen Energieausweis?

  • Bei Vermietung oder Verkauf einer Immobilie ist der Energieausweis verpflichtend vorzulegen.
  • Der Energieausweis dokumentiert den Zustand des Hauses und die energetischen Sanierungsmaßnahmen – dadurch wird die Immobilie aufgewertet

Mehr Informationen rund um das Thema Bauen und Sanieren erhalten Sie in einem Lagerhaus in Ihrer Nähe. Wir beraten Sie gerne!

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