Landwirtschaft

Christbäume richtig düngen

wissenswertes

Die Christbaumdüngung trägt dazu bei, dass die hohen Ansprüche der Verbraucher an Färbung und Form erfüllt werden. Standortfaktoren sind für die richtige Düngung die entscheidenden Kriterien.

Christbäume können ihre Wuchsform, Zweige und Nadeln nur dann gleichmäßig ausbilden, wenn die Nährstoffversorgung und der pH-Wert des Bodens während der gesamten Vegetationszeit ausgeglichen sind.

Christbäume können ihre Wuchsform, Zweige und Nadeln nur dann gleichmäßig ausbilden, wenn die Nährstoffversorgung und der pH-Wert des Bodens während der gesamten Vegetationszeit ausgeglichen sind.

Für die Düngung von Christbäumen sind vor allem die Standortfaktoren entscheidend. So ist bei Vornutzung Wald eher mit Nährstoffmangel zu rechnen. Ackerstandorte liefern hingegen relativ viele Nährstoffe. Wichtig für die Ausfärbung ist eine ausreichende Versorgung mit Spurennährstoffen.

Acker- und Waldstandorte

  • Gute Ackerstandorte werden nur in Ausnahmefällen mit Weihnachtsbäumen bepflanzt, da die Bäume auf mit Nährstoffen gut versorgten Böden zu schnell wachsen und die geforderten Qualitätsmerkmale (wie eine breite Form mit dichtem Nadelbesatz) nicht erreichen.

 

  • Reine Waldstandorte wiederum sind für die intensive Weihnachtsbaumkultur zu mager und unharmonisch versorgt, was eine gezielte Aufdüngung unbedingt notwendig macht.

Bodenanalyse durchführen

Christbäume können ihre Wuchsform, Zweige und Nadeln nur dann gleichmäßig ausbilden, wenn die Nährstoffversorgung und der pH-Wert des Bodens während der gesamten Vegetationszeit ausgeglichen sind. Eine Bodenuntersuchung bringt Klarheit über die vorhandenen Nährstoffe. Eine Bodenanalyse sollte neben der Bestimmung der Gehalte an Stickstoff, Phosphor, Kali und Magnesium auch den Humusanteil, den pH-Wert und die Mikronährstoffe Kupfer, Zink, Bor und Mangan umfassen.

Nadelanalysen

Zusätzlich bieten sich Nadelanalysen an. Da an den Mangelsymptomen nicht immer sicher

zu beurteilen ist, ob auch andere Nährstoffe fehlen, sollte eine Nadelanalyse zur Beurteilung des Ernährungszustandes der Gehölze gemacht werden. Falls die analysierten Nadelspiegelwerte unter den kritischen Grenzwerten liegen, sollte unbedingt gedüngt bzw. die Düngergabe erhöht werden.

 

Grenzwerte für Nährstoffgehalte in einjährigen Nadeln
  N P K Mg B Mn Zn
  (in % der Trockenmasse) (in mg/kg Trockenmasse)
Fichte/Tanne 1,28 0,18 0,83 0,14 23 300 40

 

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