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Dämmstoffe für die Fassade

Allgemein

Bei einem Hausbau oder einer Sanierung stellt sich oft die Frage nach dem passenden Dämmstoff für die Hausfassade. Das sollten Sie darüber wissen.

Eine gute Dämmung hält die Kälte draußen und die Wärme drinnen.

Eine gute Dämmung hält die Kälte draußen und die Wärme drinnen.

Eine gute Dämmung des Hauses sorgt für eine angenehme Raumtemperatur und hilft Heizkosten zu sparen.

Checkliste Dämmstoffe:

  • Beliebte Dämmstoffe sind EPS-Platten, EPS-F-Platten und Mineralwolle-Platten
  • Wärmeleitfähigkeit, Wärmedurchgangskoeffizient und Dampfdiffusion sind wichtige Faktoren
  • Ihr Lagerhaus-Energiesparberater hilft bei der Wahl des richtigen Dämmstoffes

Was sind Dämmstoffe?

Dämmstoffe sind Baustoffe, die eine Übertragung von Wärme nach außen vermindern. Je schlechter ein Stoff Wärme leitet, desto besser dämmt er. Dämmstoffe werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt.

Arten von Dämmstoffplatten

  • Als EPS-F werden Platten aus expandiertem Polystyrol (= Styropor) bezeichnet, die an der Fassade verwendet werden können. Mit einem Vollwärmeschutzsystem aus EPS-F schaffen Sie ein angenehmes Raumklima, steigern den Wert Ihres Hauses und reduzieren die Heizkosten.
  • Die EPS-F plus Platten haben gegenüber von EPS-F Platten, bei gleicher Dicke, einen ca. 20 % besseren Dämmwert. Diese Fassadendämmplatten eignen sich besonders für thermische Sanierungen sowie Niedrigenergiehäuser bzw. Passivhäuser.
  • Gelochte EPS-F Platten haben einen 4 x höheren Luftaustausch im Vergleich zu normalen EPS-F Platten.
  • Mineralwolle-Platten sind Dämmstoffe, die meist aus Glaswolle und Steinwolle bestehen. Mineralwolle ist ein besonders wirksamer, nichtbrennbarer Dämmstoff. Er ist vielseitig einsetzbar, vom Keller und Dach bis hin zur Fassade. Mittlerweile werden Mineralfasern aus vielen Rohstoffen hergestellt. Manche dieser Fasern gewinnt man aus technischen Stoffen und Mineralien, andere werden aus Gestein und Schlacken geschmolzen.
  • Ökologische Dämmstoffe stellt man aus nachwachsenden Rohstoffen her. Dazu zählen beispielsweise Holzfaserdämmplatten oder Dämmstoffe aus Kork, Hanf und Schafwolle. Nicht alle diese Dämmstoffe sind für die Fassade geeignet.

Bei der Dämmstoffwahl sollte Folgendes berücksichtigt werden:

  • Ist der Dämmstoff für die Außenfassade geeignet?
  • Muss der Dämmstoffe feuerfest sein?
  • Möchte man einen biologischen Dämmstoff einsetzen?

Folgende Werte beschreiben die Dämmfähigkeit eines Dämmstoffes:

Wärmeleitfähigkeit (Lambda)
 

  • Ein Dämmstoff reduziert Wärmeverluste. Diese Funktion wird mit der Wärmeleitzahl Lambda definiert. Je kleiner der Lambda-Wert, desto besser ist die Dämmwirkung.
  • Beim Lambda-Wert wird die Dicke des Dämmstoffes nicht mit einbezogen.
  • Schlechtere Lambda-Werte können durch höhere Dämmstoffstärken ausgeglichen werden.
  • Die Wärmeleitfähigkeit von üblichen Dämmmaterialien liegt in der Regel zwischen 0,032 und 0,045 W/mK.
     

Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert in W/m²K)
 

  • Der U-Wert (früher k-Wert) ist ein Maß für die Wärmeverluste durch einen Bauteil und bezieht neben der Wärmeleitzahl (Lambda) auch die Dicke der Bauteilschicht mit ein. Je kleiner der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Wird die Materialdicke verdoppelt, verbessert sich auch der U-Wert entsprechend.
     

Dampfdiffusion
 

  • Die Dampfdiffusion (Luftfeuchtigkeit, die durch Bauteile hindurch dringt) wird durch den µ-Wert = Dampfdiffusionswiderstand definiert.
  • Feuchtigkeit im Dämmstoff vermindert in der Regel die Dämmwirkung und kann Bauschäden hervorrufen. Der Transport der Luftfeuchtigkeit von innen nach außen sollte deshalb nicht behindert werden.

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Sie wollen mehr über Dämmstoffe erfahren? Dann besuchen Sie uns in einem Lagerhaus in Ihrer Nähe. Wir beraten Sie gerne!