Bauen & Garten

Der ideale Boden für den Gemüsegarten

wissenswertes

Für ein optimales Wachstum braucht Gemüse einen nährstoffreichen und durchlässigen Boden.

Ein zu tiefes Umgraben kann manchmal mehr schaden als nützen. Bestehende Beete sollten Sie lieber mulchen statt umgraben.

Ein zu tiefes Umgraben kann manchmal mehr schaden als nützen. Bestehende Beete sollten Sie lieber mulchen statt umgraben.

Der ideale Boden für den Gemüseanbau sollte leicht sauer sein und einen pH-Wert von 6 - 6,5 aufweisen. Meistens ist der Untergrund ein Mischboden. Durch das Einarbeiten von organischem Material (z.B. Kompost oder Mist) kann man diesen Boden verbessern. Ob Sie den optimalen Boden haben, können Sie mit dem Immergrün Bodentest aus Ihrem Lagerhaus testen.

Bodenvorbereitung im Gemüsegarten

Bevor man mit dem Einpflanzen oder Aussäen beginnt, sollte der Boden vorbereitet werden:
Lockern Sie zu Beginn den Boden mit einer Harke auf und befreien Sie den Boden von Unkraut. Anschließend kommt eine 8-10 cm dicke Schicht organisches Material auf die Oberfläche. Mit der Harke oder dem Rechen können Sie das Material in den Boden gut einarbeiten.

Mulch zwischen den Gemüsebeeten ausbringen

Bringen Sie die im Garten anfallenden grünen Pflanzenteile zwischen den Gemüsebeeten oder in freien Beeten aus. Sie verrotten nach und nach und fördern dadurch die Humusbildung. Außerdem werden dem Boden zusätzliche Nährstoffe geliefert.

Gemüse wird in 3 Gruppen eingeteilt:

Teilen Sie Ihr Gemüsebeet in 3 Gruppen ein. In den ersten Teil kommt das stark zehrendes Gemüse, in den zweiten Abschnitt das mittelstark zehrende Gemüse und im letzten Drittel das schwach zehrende Gemüse. Im Folgejahr werden die 3 Gruppen untereinander getauscht, damit sie jedes Jahr optimale Nährstoffbedingungen haben.
 

  • Stark zehrendes Gemüse:
    Tomaten, Paprika, Zucchini, Kohl, Kraut, Sellerie
  • Mittelstark zehrendes Gemüse:
    Karotte, Spinat, Zwiebel, Kohlrabi
  • Schwach zehrendes Gemüse:
    Bohnen, Erbsen, Salat