Landwirtschaft

Erfolgreich silieren mit LagroSil

wissenswertes

Gute Silage-Qualitäten sind die Basis für eine erfolgreiche und wirtschaftliche Fütterung. Die 3 Produktlinien des LagroSIL-Programms (Silieren, Konservieren und Nachbehandeln) liefern Ihnen für jede Situation das passende Produkt.

Die Ernte und Verarbeitung ist ein wichtiger Schritt in der Futterproduktion.

Die Ernte und Verarbeitung ist ein wichtiger Schritt in der Futterproduktion.

Durch Einsatz von Konservierungsmitteln kann die Nacherwärmung verhindert und die Futteraufnahme gesteigert werden. Die Ursache für warme Mischrationen sind oftmals instabile Gras- und  Maissilagen. Bei einem Vorschub von weniger als 2 m im Sommer vermehren sich Hefen an der Anschnittfläche von Fahr- und Hochsilos. Selbst wenn die Silagen im Silo noch nicht warm sind, kommt es beim Mischen mit Getreide bereits wenige Stunden nach der Vorlage zur explosionsartigen Vermehrung von Hefen am Futtertisch. Hochleistungskühe reagieren oftmals mit dem rasanten Ansteigen der Zellzahl oder mit schlechten Trächtigkeitsraten auf die Verfütterung nacherwärmter Mischrationen.

Die LagroSil-Produktlinien

Das neue LagroSIL-Programm bietet chemische Siliermittel zum Silieren bei ungünstigen Bedingungen, zur Behandlung von Oberflächen und Nacherwärmung sowie zur Konservierung von Getreide. 2 Produktlinien auf Basis von Milchsäurebakterien runden das Sortiment ab.

Mit folgenden 3 Fragen erhalten Sie ganz einfach das richtige Produkt für Ihre Situation:

  • Silieren, Konservieren oder Nachbehandeln?
  • Was soll siliert werden?
  • Welche Trockenmasse hat das Siliergut?

Das Ergebnis lesen Sie im LagroSil-Folder.

LagroSIL pH bzw. Propionsäure Plus

Chemische Siliermittel ermöglichen ein sicheres Silieren bei ungünstigen Bedingungen und schlechter Vergärbarkeit. Fehlgärungen und Nacherwärmung werden effektiv reduziert. Alle chemischen LagroSIL-Siliermittel bestehen aus organischen Säuren (v.a. Propionsäure) und Siliersalzen. Sie sind materialschonend (wenig korrosiv) und nicht als Gefahrengut eingestuft. Der dennoch hohe Säuregehalt senkt den pH-Wert rasch ab, was für die Behandlung von Risikosilagen entscheidend ist. Die Vermehrung von Gärschädlingen und Clostridien wird gehemmt, die aerobe Stabilität verbessert. Durch die Stabilisierung der Mischung einerseits und die verbesserte Schmackhaftigkeit andererseits steigert die Futteraufnahme.

LagroSIL MS – als Granulat oder als flüssiges Konzentrat

Die homofermentativen Milchsäurebakterien von LagroSil MS fördern eine starke und besonders schnelle Milchsäuregärung im Siliergut. Die Vermehrung von Clostridien und anderen Schadorganismen wird unterdrückt, Fehlgärungen werden vermieden. Die Folge ist ein verbesserter Nährstoffaufschluss und geringere Gärungsverluste. Das führt zu einer schmackhaften Silage mit höherem Energiegehalt und sorgt beim Tier für eine bessere Futteraufnahme und gesteigerte Grundfutterleistung!

LagroSIL MS Stabil – als Granulat oder als flüssiges Konzentrat

LagroSIL MS Stabil sind ausgewählte heterofermentative Milchsäurebakterien, die eine schnelle Milchsäuregärung einleiten, den pH-Wert senken und vor Abschluss der Gärung noch Essigsäure und 1,2 Propandiol bilden. LagroSIL MS Stabil hemmt die Hefen- und Schimmelbildung und hält die Silagen nach der Öffnung des Silo länger frisch mit geringerem Risiko zur Nacherwärmung.
Den Silo erst nach 6 Wochen öffnen!

Tipps für beste Silagequalitäten

Zum Start in die Silier-Saison haben wir die wichtigsten Tipps zur Herstellung qualitativ hochwertiger Silagen für Sie zusammengefasst:

  • Grünlandpflege
    Grasartenzusammensetzung beachten: Viele Futterkräuter (z.B. Löwenzahn, Ampfer, Spitzwegerich) erhöhen die Gefahr der Nacherwärmung. Bei Bedarf Nachsaat, Striegeln und Schleppen.
  • Richtiger Mähzeitpunkt
    Beginn des Ähren-/Rispenschieben der Hauptbestandsbildner.
    Rohfasergehalt soll < 25 % i.d. TM (Trockenmasse) liegen.
  • Schmutzanteil niedrig halten
    Richtige Schnitthöhe wählen:
    Grünlandnarbe > 5 cm,
    Ackergrasbestände > 7 cm
  • Auf rasches Anwelken achten
    Grassilage ca. 30 - 40 % TM
    Maissilage (Ganzpflanze) 30 – 35 % TM
  • Kurze Feldzeiten einhalten
    Geringere Bringungs- und Atmungsverluste, Mähaufbereiter fördern das Anwelken, Hitze beschleunigt das Anwelken.
  • Optimale Häcksellänge
    Grassilage ca. 30 – 40 mm
    Maissilage (GPS) ca. 4 – 8 mm
  • Rasch und sorgfältig verdichten
    Häcksellänge und Trockenmassegehalt
    beeinflussen die Verdichtung.
  • Silierzusätze richtig anwenden und dosieren
  • Ordnungsgemäße Entnahme bei Fahrsilos
    2,5 m pro Woche in den Sommermonaten
    1,5 m pro Woche in den Wintermonaten

Mit LagroSil haben Sie alles im Griff!

Im LagroSil-Folder finden Sie, neben dem übersichtlichen Einsatzplan für das Silier- und Konservierungsprogramm, viele weitere Tipps für ein erfolgreiches Silieren.

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