Grundfutter aufstocken

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Das Wiesengrundfutter kann manchmal knapp werden. Kompensieren Sie daher die Ausfälle mit Feldfutter. Mit Kleegrasmischungen und Zwischenfrüchte können Sie die Grundfutterreserven auf stocken.

Für den Anbau von Feldfutter oder Zwischenfrüchten zur Futternutzung stehen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung.

Für den Anbau von Feldfutter oder Zwischenfrüchten zur Futternutzung stehen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. © RWA

Ertragsverluste aus dem Dauergrünland

Da die Niederschläge in Österreich nachlassen, kommt es zu Ertragsverlusten aus dem Dauergrünland. In vielen Regionen der Grünlandwirtschaft stehen auch Feldstücke zum Anbau zur Verfügung. Auf diesen Äckern wird vielfach Getreide zur Selbstversorgung angebaut. Da der Zukauf von Heu oder Silage immer schwieriger und teurer wird, empfiehlt sich auf diesen Feldstücken der Anbau von Feldfutter oder Zwischenfrüchten zur Futternutzung.

ÖAG geprüften Qualitäts-Saatgutmischungen

Im Sortiment von DIE SAAT stehen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Von den ÖAG geprüften Qualitäts-Saatgutmischungen gibt es einsömmerige, überjährige und mehrjährige Mischungen mit unterschiedlichen Gras/Kleeanteilen und Komponenten – auch für trockenere Lagen.

Die komplette Liste der Kleegrasmischungen entnehmen Sie bitte dem Fachblatt Grünland 2020.

Wiederauferstehung des Landsberger Gemenges

Die Bedingungen für das Grünland werden immer schwieriger. Daher erlebt auch das Landsberger Gemenge eine Wiederauferstehung. Das Landsberger Gemenge aus dem Wiesengrün-Sortiment im Lagerhaus ist der Garant für Masse und hochwertige Futterqualität. Das Landsberger Gemenge eignet sich als überjährige Feldfuttervariante am besten vor dem Anbau von Silomais.

Futterzwischenfrüchte als Grundfutter-Ergänzung

Eine weitere, nicht minder attraktive Art das Grundfutter zu ergänzen, ist der Anbau von Futterzwischenfrüchten, wie zum Beispiel Leguminosengemenge früh und spät aus dem AckerGrün-Sortiment. Diese großsamigen Mischungen ergeben ein erstklassiges Futter und sind beim Anbau sehr trockenheitstolerant. Nach der Getreideernte lassen sie sich sehr sicher am Feld etablieren. Durch immer länger werdende Vegetationszeiten wächst damit eine ausgiebige und qualitativ hochwertige Futtermasse heran.

 

Zur sehr guten Futternutzung eignen sich, unter Einhaltung der Förderauflagen, auch verschiedene Biodiversitätsmischungen.

 

Im AckergGrün-Katalog von DIE SAAT finden Sie Zwischenfrüchte und Biodiversitätsmischungen.

Periodische Nachsaat zahlt sich langfristig aus

Sollten wenig oder keine Fläche für Ackeranbau zur Verfügung stehen, zahlt sich der periodische Einsatz von Nachsaatmischungen mit ÖAG-Qualität langfristig aus. Die regelmäßige Nachsaat als Maßnahme der Grünlandbewirtschaftung hält Qualität und Menge des Dauergrünlandes hoch – auch unter zunehmend schwierigeren Bedingungen.

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