Bauen & Garten

"Superfoods" aus dem Garten

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Sogenanntes "Superfood" muss nicht immer aus fernen Ländern stammen. Wir stellen Ihnen ein paar heimische "Superfoods" für den Garten vor.

Rote Rüben sind voller Jod, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor und großen Mengen an Eisen, das wichtig für die Blutbildung ist!

Rote Rüben sind voller Jod, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor und großen Mengen an Eisen, das wichtig für die Blutbildung ist!

"Superfoods" liegen im Trend. Sie gelten im Allgemeinen als nährstoffreich und sehr gesund. Sie gelten im Allgemeinen als nährstoffreich und sehr gesund. Viele dieser Powerfoods stammen aus fernen Ländern. Bekannte Beispiele sind:
 

  • Goji-Beeren
  • Maca-Wurzeln
  • Spirulina
  • Matcha
  • Acai-Beeren
  • Chia-Samen
  • Camu Camu

Heimische Lebensmittel mit viel Power

Auch bei uns gibt es Lebensmittel, die besonders gesund sind. Hier sind ein paar heimische Alternativen zu den gängigen "Superfoods", die Sie im Garten anbauen können:

Apfel

Der Apfel hat rund 30 Vitamine, vor allem in der Schale. Auch Pektine und andere wichtige Ballaststoffe stecken im Apfel.

Achten Sie beim Baum-Kauf auf eine kleinwüchsige Sorte. Apfelbäume lieben sonnige Standorte und einen durchlässigen Boden, der reich an Humus ist. Ein regelmäßiger Schnitt ist zu empfehlen. Infos dazu im Artikel „Der richtige Zeitpunkt für den Obstbaumschnitt“.

Paradeiser

Tomaten enthalten viel Lycopin. Dieser Farbstoff soll freie Radikale im Körper abfangen. Paradeiser haben auch einen hohen Anteil an Vitamin C und Kalium.

Tipps zum Anbau finden Sie im Artikel „So ernten Sie perfekte Paradeiser“.

Kohlgemüse

Kohl sollte in keinem Garten fehlen. Das Gemüse hat einen hohen Anteil von Ballaststoffen und Vitaminen. Kohl wirkt sich positiv im Bereich der Verdauung aus. Das Immunsystem wird gestärkt. Entzündungen im Körper werden abgebaut.

Alle Arten von Kohl sind Starkzehrer. Im nächsten Jahr sollten deshalb Schwachzehrer angepflanzt werden. Mehr dazu im Artikel „Fruchtfolge im Gartenbeet“.

Kürbis

Der Kürbis ist sehr vielseitig. Fruchtfleisch, Kerne und das Kürbiskernöl besitzen viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. Der Kürbis ist sehr kalorienarm. Das im Fruchtfleisch enthaltene Beta-Karotin wird im Körper in Vitamin A umgewandelt. Das ist gut für die Augen und die Haut. Kürbisse enthalten wertvolle Fettsäuren und Vitamin E.

Tipps zum Anbau finden Sie im Artikel „Kürbis im Garten anbauen“.

Rote Rüben (Rohnen, Rote Beete)

Rote Rüben besitzen einen hohen Gehalt an Mineralstoffen und wertvolle Aminosäuren. Rohnen sind reich an Nitraten. Sie fördern das Gleichgewicht von Säuren und Basen des Körpers.

Im Juni wird angebaut. Von Oktober bis November kann man ernten. Die Pflanze mag schwere Böden und sonnige Standorte.

Heidelbeeren (Schwarzbeeren, Blaubeeren)

Heidelbeeren enthalten Antioxidantien, Vitamin C, Eisen, Magnesium und wertvolle Spurenelemente. Sie sollen das Immunsystem stärken und das Risiko für einen Herzinfarkt senken.

Die Beeren eignen sich für vollsonnige und windgeschützte Standorte. Sie können im Beet oder Topf kultiviert werden.

 

Walnüsse

Die Walnuss ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Walnüsse haben einen positiven Einfluss auf den Cholesterin-Spiegel. Sie enthalten auch Mineralstoffe, wie Kalium, Magnesium, Zink, Eisen und Kalzium.

Ein Walnussbaum sollte möglichst frei und luftig stehen. Der Baum kann mehr als 15 m hoch werden. Er benötigt sehr viel Platz.

Knoblauch

Knoblauch enthält zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Die Knolle hat eine antibakterielle und antioxidative Wirkung. Sie soll die Zirkulation des Blutes verbessern und den Blutdruck senken.

Knoblauch lässt sich sehr einfach im Garten anbauen. Wie das geht, lesen Sie im Artikel „Knoblauch pflanzen“.

Fragen Sie Ihren Fachberater

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