Impfmittel für den erfolgreichen
Soja-Anbau

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Bei der Sojabohne ist eine gelungene Symbiose zwischen der Sojawurzel und den Rhizobienbakterien der entscheidende Faktor zum Erfolg. Wir geben einen Überblick.

Mehr Knöllchen bedeuten mehr Stickstoff für die Sojapflanze.

Mehr Knöllchen bedeuten mehr Stickstoff für die Sojapflanze.

Rhizobien sind für die Sojapflanze extrem wichtig. Nur mit Hilfe der Knöllchen kann sie den Luftstickstoff in eine pflanzenverfügbare Form umwandeln und sich selbst ausreichend mit dem nötigen Stickstoff versorgen. Da die Sojarhizobien in unseren Böden ursprünglich nicht heimisch sind, ist es vorteilhaft, das Saatgut vor der Aussaat ausreichend mit diesem Bakterium zu beimpfen.

 

Die Basis für einen ertragreichen Sojaanbau ist immer die Verwendung von untersuchtem, krankheitsfreiem Originalsaatgut. Meist ist dieses Saatgut mit einem Rhizobium vorinokuliert und hat damit bereits die nötige Grundausstattung.

ZWEITBEHANDLUNG

Zur Absicherung eines guten Knöllchenansatzes hat es sich in der Praxis bewährt, das Saatgut direkt vor der Aussaat mit einem zweiten oder sogar dritten Rhizobienmittel zu inokulieren. Das kostet vergleichsweise wenig, ist je nach verwendetem Mittel arbeitsmäßig überschaubar und sichert hohe Erträge.

 

Mittel für die Zweit- bzw. Dritt-Inokulierung mit Sojarhizobien:

 

  • Torf-Präparate: sehr gute Wirkung und Haltbarkeit der Sojabakterien
  • Flüssige Präparate: einfache Anwendung
  • Granulate: für Sämaschinen mit Granulatstreuer, Einzelkornsaat

RHIZOBIEN-PRODUKTE VON DIE SAAT

  • Rhizobien Torf 250 g für 100 kg Sojabohnen
  • Rhizobien Torf 400 g für 150 kg Sojabohnen
  • Rhizobien flüssig 80 ml für 25 – 28 kg Sojabohnen
  • Rhizobien flüssig 3,1 l für 1.120 kg Sojabohnen
  • Rhizobien Granulat Nitrogen plus 8 kg für 0,8 – 1,2 ha

Autor: Ing. Thomas Richter, Die Saat

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