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Klee im Rasen entfernen

Allgemein

Klee im Rasen kann sich sehr schnell verbreiten, wenn man nicht rechtzeitig dagegen ankämpft. Wir verschaffen Ihnen einen Überblick wie Sie welche Kleearten bekämpfen können.

Klee im Rasen zieht Insekten an, was unangenehm für Barfußläufer werden kann.

Klee im Rasen zieht Insekten an, was unangenehm für Barfußläufer werden kann.

Dass Klee nicht gleich Klee ist, merkt man schnell, wenn man das Unkraut loswerden will. Manche Kleearten kann man z.B. durch häufiges Rasenmähen verdrängen, andere Kleearten (wie Hornklee und Sauerklee) vermehren sich durchs Mähen. Bei sehr starkem Befall hilft nur noch den Rasen neu anzulegen.

Überblick: Welche Kleearten wie bekämpfen?

  • Weißklee (leicht zu bekämpfen): vertikutieren, anschließend Rasendünger mit Unkrautvernichter ausstreuen
  • Hornklee (schwer zu bekämpfen): ausstechen oder Erde abtragen, neue Erde verteilen und frisch ansäen
  • Sauerklee (schwer zu bekämpfen): Methode wie beim Hornklee anwenden

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Weiß-Klee aus dem Rasen verdrängen

Der Weiß-Klee blüht von Mai bis September und zieht dadurch Bienen und andere Insekten an. Das kann für Barfußläufer gefährlich werden, vor allem wenn man auf Bienen- oder Wespenstiche allergisch reagiert. Schon deshalb sollte man den Klee aus dem Rasen verdrängen.

Am besten vertikutieren Sie die grüne Fläche. Damit das Gras schneller als das Unkraut wächst, streuen Sie auf den Rasen Unkrautvernichter mit Rasendünger. Dadurch wird das Unkraut verdrängt. Ein ein- bis zweimaliges Mähen pro Woche schwächt den Weiß-Klee zusätzlich. Kommt der Weiß-Klee wieder, so testen Sie Ihren Boden z.B. mit dem Immergrün-Bodentest um festzustellen, welche Nährstoffe dem Boden fehlen.

Hornklee - ein hartnäckiges Unkraut

Den Hornklee kann man durch häufiges Rasenmähen nicht bekämpfen. Im Gegenteil: Er vermehrt sich dadurch besonders stark.

Der Hornklee ist eine Kleeart, die sehr schwer zu bekämpfen ist. Kleinere Bereiche kann man ausstechen und wieder nachsäen. Hat der Klee schon größere Rasenflächen verdrängt, hilft oft nur mehr eine Neuanlage des Rasens. Dabei wird die oberste Bodenschicht abgetragen, neue Qualitätserde verteilt und anschließend Rasensamen ausgesät. Für optimale Keimung und Bewurzelung ist ein Rasenstartdünger zu empfehlen. Der Rasen wird durch den Dünger optimal ernährt und dadurch schnell wieder dicht. Besonders gut eignet sich für eine Neuanlage ein Fertigrasen. Der Rasen wird unkrautfrei geliefert und bei guter Rasenpflege (düngen, gießen, mähen) kommen die Unkräuter nicht so schnell durch. Der Rasen bleibt jahrelang schön. Im Artikel "Rollrasen verlegen und den Rasen sofort genießen" gibt's die Anleitung dazu.

Sauerklee kann ganze Rasenflächen zerstören

Der rötlich-braun gefärbte Sauerklee mit seinen gelben Blüten ist der Alptraum jedes Gartenbesitzers. Das Unkraut gedeiht am besten in leicht sauren Böden. Häufig wird er mit Pflanzentöpfen eingeschleppt. Er ist mit den meisten Unkrautvernichtern nicht zu bekämpfen. Das Unkraut vermehrt sich sowohl über Samen, als auch über die Stängel, die sich an den Knoten bewurzeln können. Da hilft nur großzügiges Ausstechen. Hat sich der Sauerklee schon sehr stark verbreitet, kann man, wie beim Hornklee, nur mehr die oberste Schicht abtragen und die Fläche wieder mit Rasensamen neu ansäen.