Landwirtschaft

Kühe leistungsgerecht versorgen

wissenswertes

Ob eine Milchkuh ausreichend mit Eiweiß versorgt ist, zeigt sich am Harnstoffgehalt in der Milch. DuoProfit sorgt für eine höhere Milcheiweißleistung bei reduzierten Futterkosten.

Massiver Proteinüberschuss führt zu schlechter Fruchtbarkeit, einem Ansteigen von Klauenerkrankungen und Durchfall. Als Folge eines Proteinmangels sinken die Futteraufnahme und die Milchleistung.

Ausreichend Eiweiß füttern

Wer viel Grundfutter in die Tiere bringen will, muss Kühe ausreichend mit Eiweiß füttern.
 

  • Die Bakterien im Pansen können das Futter besser abbauen, wenn sie genügend Eiweiß erhalten.
  • Je schneller die Pansenbakterien das Futter abbauen, desto höher ist die Futteraufnahme.
  • 40 - 50 kg Milch bei 3,2 % Eiweiß sind in der 1. Laktationshälfte möglich, wenn der Pansen optimal arbeitet.
  • So gefütterte Kühe bleiben fruchtbar und produzieren über viele Laktationen erfolgreich Milch.

Mit DuoProfit effizienter Kraftfuttereinsatz

Füttern nach DuoProfit bedeutet, dass von Beginn bis zum Ende der Laktation 2 verschiedene KuhKorn-Sorten eingesetzt werden. Kühe wandeln das Futter im Laktationsverlauf unterschiedlich effizient in Milch um. Mit 2 verschiedenen KuhKorn-Sorten können diese unterschiedlichen Ansprüche an die Fütterung wirtschaftlich und leistungsorientiert erfüllt werden.

So funktioniert das Duoprofit-Konzept:

Das DuoProfit-Konzept kombiniert 2 KuhKorn-Sorten

  • für eine hohe Milchleistung in der 1. Laktationshälfte
  • für geringe Futterkosten in der 2. Laktationshälfte,
  • für mehr Effizienz in der Milchproduktion.

Damit wird sichergestellt, dass Kühe in der 1. Laktationshälfte die notwendige Menge an Energie und Eiweiß erhalten und gleichzeitig das Einsparungspotenzial bei den Futterkosten in der 2. Laktationshälfte genützt wird.

Die Kühe erhalten als Basis-Kraftfutter KuhKorn Kompakt bzw. RinderKombi, das in der 1. Laktationshälfte mit dem Hochleistungsfutter KuhKorn Select Profi bzw. KuhKorn Select MegaLak ergänzt wird. Anstelle von KuhKorn Kompakt kann auch eine hofeigene Mischung aus Getreide und RinderKombi eingesetzt werden.


Mit DuoProfit steigen Milchmenge und Milcheiweiß in der 1. Laktationshälfte und die Verfettung in der 2. Laktationshälfte wird vermieden. Zudem werden Futterkosten gesenkt.

 

Der Milchharnstoffgehalt gibt Auskunft über die Stickstoffversorgung im Pansen

Ob eine Milchkuh ausreichend mit Eiweiß versorgt ist, zeigt sich am Harnstoffgehalt in der Milch. Der optimale Harnstoffgehalt in der Milch liegt bei 20 bis 25 mg/100 g. Bei einem durchschnittlichen Harnstoffgehalt der Milch deutlich unter 20 mg/ 100 g ist mit einer geringeren Futteraufnahme, weniger Milchmenge und geringerem Eiweißgehalt der Milch zu rechnen. Um einem Eiweißmangel und damit verbundenen Milchleistungsabfall vorzubeugen, muss daher die Eiweißergänzung rechtzeitig angepasst werden.

 

Milchharnstoff Fütterungsempfehlung
< 15 Einsatz RinderKombi um 1 kg erhöhen
15 - 20 Einsatz RinderKombi um 0,5 kg erhöhen
20 - 30 Keine Veränderung
> 30 Bei Grassilage-Rationen: Energieversorgung erhöhen, RaPass® zur Eiweißversorgung
Bei Maissilage-Rationen: Rinderkombi um 0,5 kg reduzieren

 

Eiweißversorgung auf Grundfutter abstimmen

Bei der Auswahl des passenden Eiweißfutters muss die Rationszusammensetzung mitberücksichtigt werden. Bei Rationen mit einem Eiweißmangel im Pansen (hoher Maissilageanteil, Grassilagen mit sehr geringem Eiweißgehalt) ist der Einsatz von Eiweißkonzentraten mit Futterharnstoff (RinderKombi H) sinnvoll. Der Futterharnstoff liefert den Pansenbakterien rasch verfügbaren Stickstoff und verbessert die Eiweißversorgung im Pansen. Bei Rationen mit hohen Grassilageanteilen wird eine Eiweißergänzung mit RinderKombi empfohlen.

 

RinderKombi

  • Für Rationen mit Grassilage und Gras-Maissilage
  • Für hofeigenes Milchleistungsfutter
  • Mit Mineralstoffen & Vitaminen
  • Expandat oder expandierter Pellet

 

RinderKombi H

  • Für Rationen ab ca. 30 % Silomais in der Grundration
  • Mit Futterharnstoff als rasche Stickstoffquelle
  • Mit Mineralstoffen & Spurenelementen
  • Expandierter Pellet