Landwirtschaft

Die richtige Mineralstoffversorgung

wissenswertes

Der tägliche Mineralstoffbedarf von Pferden kann oft über das Grundfutter nicht ausreichend gedeckt werden. Eine entsprechende Ergänzung ist daher wichtig. Für eine optimale Rationsplanung sind Grundfutteranalysen unverzichtbar.

Eine ausreichende Mineralstoffversorgung ist das Wichtigste in der Pferdehaltung.

Eine ausreichende Mineralstoffversorgung ist das Wichtigste in der Pferdehaltung.

Bedarfsgerechte Versorgung

Mengen- und Spurenelemente sind zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen unentbehrlich. Sie übernehmen wichtige Regulations- und Steuerungsfunktionen im Körper und dienen als Bau- und Reglerstoffe. Mineralstoffe sind wichtig für die Erhaltung des osmotischen Drucks bei der Arbeit, den Wasserhaushalt, den Säuren-/Basen-Haushalt, die Nervenfunktion und die Muskelfunktion des Pferdes. Eine bedarfsgerechte Versorgung der Tiere ist daher die Voraussetzung für vitale, fitte Tiere.

Optimale Fütterung für Fohlen

Ab der 2. Lebenswoche des Fohlens empfiehlt sich – anfangs von Hand – ein hochwertiges und ausreichend mineralisiertes Fohlenfutter (z.B. Pegus Breed Junior) zu füttern. Der große Vorteil eines speziellen Fohlenfutters liegt in leicht verdaulichen und hochwertigen Proteinen sowie in der leicht verfügbaren Energie. Einen besonders hohen Stellenwert haben die Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente. Sollte es hier zu einem Mangel kommen, können Skelett, Knorpel und Sehnen nicht optimal ausgebildet werden und Probleme mit eben diesen sind vorprogrammiert. Genauso wichtig wie die Fütterung ist die Haltung. Fohlen und Jungpferde gehören auf die Weide. Weidegras hat die ideale Zusammensetzung für Jungpferde mit ihrem hohen Eiweißbedarf.

Grundfutter muss ergänzt werden

Der Mineralgehalt im Grundfutter ist unter anderem von Bodenart, Düngung, Pflanzenbestand, Nutzungsintensität und Schnittzeitpunkt abhängig. Kleereiches Heu und hohe Kräuteranteile sind mineralstoffreicher als schnell wachsende Futterbaumischungen, gräserreiches Wiesenfutter enthält weniger Kalzium und Magnesium als ausgewogene Mischungen. Junge Weideaufwüchse enthalten viel Energie und Protein, mit steigender Schnitthäufigkeit sinken die Spurenelementgehalte im Grundfutter. Mineralstoffgaben sind also nicht nur bei Stallhaltung, sondern auch auf der Weide notwendig.

Regelmäßige Grundfutteranalysen sind für eine optimale Rationsplanung unbedingt erforderlich!

Übersicht Mengenelemente und die Aufgaben im Körper des Pferdes

Mengenelement Aufgaben im Körper
Calcium Knochenaufbau, Erhaltung ausgewachsener und starker Knochen, Muskelfunktion, Nervenfunktion, Milchproduktion
Phosphor dieselben Stoffwechselvorgänge wie bei Calcium
Magnesium Aufbau und Erhaltung von Zähnen und Knochen, Muskelkontraktionen, Elektrolyt
Natrium Nervenfunktion
Kalium Elektrolytwirkung (Konstanthaltung der Körperflüssigkeiten)

 

Übersicht Spurenelemente und die Aufgaben im Körper des Pferdes

Spurenelement Aufgaben im Körper
Eisen Bildung des Blut- und Muskelfarbstoffs, Sauerstofftransport
Kupfer Gefäßbildung, Skelettentwicklung, Pigmentierung, (Färbung) von Haar, Knorpelbildung
Zink Aufbau von Haarstruktur, Haarwachstum, Regeneration der Haut
Mangan Steuerung des Knochen- und Fettstoffwechsels
Kobalt Blutversorgung
Jod Steuerung des gesamten Stoffumsatzes über Schilddrüse und Schilddrüsenhormone
Selen, Chrom, Molybdän Regulation Hormonhaushalt

 

Fragen Sie Ihren Fachberater

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