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Teilflächenmanagement mit „Talking Fields“

Unser Lagerhaus lud Landwirte zur Projektvorstellung nach Klagenfurt. Mit dem Teilflächenmanagement erreichen Landwirte einen höheren Deckungsbeitrag.

Die Unser Lagerhaus WHG lud im Herbst die Landwirte zur Projektvorstellung.

Die Unser Lagerhaus WHG lud im Herbst die Landwirte zur Projektvorstellung. ©

Praktischen Umsetzung direkt am Feld

Schon immer war die Ertragssteigerung bei hoher Qualität und minimalen Ressourceneinsatz ein wichtiges Ziel in der Landwirtschaft. Mit neuen Methoden, wie der teilflächenspezifischen Bewirtschaftung von Ackerflächen, rückt dieses Ziel näher denn je. Landmaschinen mit modernster Sensor- und Steuerungstechnik, neue Softwarelösungen und detailliertes Pflanzenbauwissen werden miteinander kombiniert, um Ackerflächen bestmöglich zu bearbeiten.

 

Umsetzung am Feld

Dazu lud die Unser Lagerhaus WHG die Landwirte zur Projektvorstellung unter dem Titel „Teilflächenmanagement mittels Applikationskarten für eine effiziente Bewirtschaftung“ nach Klagenfurt ein. Neben der Präsentation der vielen Vorteile des Teilflächenmanagements, Interpretation verschiedener Felddatendaten und Erstellung von Applikationskarten durch Thomas Berron von der Firma FarmFacts, ging es anschließend zur praktischen Umsetzung direkt aufs Feld.

Anschließend ging es zur praktischen Umsetzung direkt aufs Feld.

Anschließend ging es zur praktischen Umsetzung direkt aufs Feld. ©

Sprechende Felder

Beim Teilflächenmanagement bilden Fernerkundungsdaten von Satelliten das Rohmaterial, aus dessen mit Hilfe neuer Softwarelösungen Applikationskarten - sogenannte „Talking Fields Basiskarten“ – erstellt werden. In diesem Kartenmaterial lässt sich der Biomasseaufwuchs aus mehreren vergangenen Jahren genau darstellen. Das Ertragspotenzial einer landwirtschaftlichen Fläche wird dabei Quadratmeter für Quadratmeter genau betrachtet und analysiert. Anschließend werden daraus teilflächenspezifische Aktionen wie GPS-Bodenprobenanalysen, Düngemaßnahmen oder Aussaatpläne abgeleitet. Die fertigen georeferenzierten Applikationskarten werden dann auf das Traktor-Terminal übertragen. Der Traktor steuert mittels GPS zentimetergenau die Ausbringung auf Basis der errechneten Applikationskarten je Teilbreite. Somit wird für jedes Teilstück zum Beispiel die optimale Düngermenge ausgebracht, das heißt einmal mehr Dünger hier, etwas weniger dort. Mit dem Teilflächenmanagement erreicht der Landwirt einen höheren Deckungsbeitrag, indem der Düngemitteleinsatz am Acker je nach Bedarf der Teilfläche optimiert wird. Dies hat neben ökonomischen Effekten auch positive ökologische Auswirkungen.