Bauen & Garten

Kartoffeln im Garten anbauen

Allgemein

Sie möchten in Ihrem Garten Kartoffeln anbauen? Mit Saatkartoffeln aus dem Lagerhaus und unseren Tipps können Sie sich auf eine gute Ernte freuen.

Kartoffeln sind eine beliebte Beilagen zu fast jedem Gericht. Beim Anbau sind sie anspruchslos und pflegeleicht.

Kartoffeln sind eine beliebte Beilagen zu fast jedem Gericht. Beim Anbau sind sie anspruchslos und pflegeleicht.

Wie wäre es, wenn Sie auch einmal Ihre eigenen Erdäpfel ernten könnten, anstatt sie im Supermarkt zu kaufen? Kartoffeln im Garten anbauen, das ist leichter als gedacht. Wir geben Ihnen Tipps zum Erdäpfelanbau.

Checkliste Kartoffeln anbauen:

  • Keimen Sie die Kartoffeln vor – dadurch sind sie widerstandsfähiger
  • Mitte März bis Ende April ist Pflanzzeit (je nach Sorte)
  • Erde anhäufeln nicht vergessen
  • Verwenden Sie zum Düngen einen Gemüsedünger oder Kompost
  • Achten Sie auf Schädlingsbefall und Erkrankungen

Vorkeimen und pflanzen

  • Die Pflanzung der Saatkartoffeln erfolgt, je nach Sorte und Witterungsbedingungen, von Mitte März (frühe Sorten) bis Ende April (späte Sorten). Das Pflanzgut sollte ca. 2-3 Wochen an einem hellen und kühlen Standort vorgekeimt werden. Dazu werden die Knollen mit den Augen (= Vertiefungen bzw. Sprossknospen, aus denen nach dem Austreiben neue Pflanzen heranwachsen können) nach oben in flache Kisten gelegt. Durch das Vorkeimen haben die Pflanzen einen Entwicklungsvorsprung und sie sind widerstandsfähiger.
  • Danach die Kartoffeln setzen. Die Knollen vorsichtig im Abstand von 30-40 cm etwa 5-8 cm tief in die Erdschicht pflanzen. Der Reihenabstand sollte 50-60 cm betragen. Erdäpfel gedeihen zwar fast in jedem Boden, fühlen sich aber in lockeren, humosen Böden am wohlsten.
  • Nach dem Aufgang der Saat die Erde an der Kartoffelpflanze anhäufeln und stets von Unkraut freihalten. Die Erdäpfel sollten immer mit Erde bedeckt sein.
  • Sollte sich noch einmal Frost ankündigen, dann deckt man die Pflänzchen am besten mit einem Vlies ab.

Kartoffeln düngen

  • Die Pflanzung der Saatkartoffeln erfolgt, je nach Sorte und Witterungsbedingungen, von Mitte März (frühe Sorten) bis Ende April (späte Sorten). Das Pflanzgut sollte ca. 2-3 Wochen an einem hellen und kühlen Standort vorgekeimt werden. Dazu werden die Knollen mit den Augen (= Vertiefungen bzw. Sprossknospen, aus denen nach dem Austreiben neue Pflanzen heranwachsen können) nach oben in flache Kisten gelegt. Durch das Vorkeimen haben die Pflanzen einen Entwicklungsvorsprung und sie sind widerstandsfähiger.
  • Danach die Kartoffeln setzen. Die Knollen vorsichtig im Abstand von 30-40 cm etwa 5-8 cm tief in die Erdschicht pflanzen. Der Reihenabstand sollte 50-60 cm betragen. Erdäpfel gedeihen zwar fast in jedem Boden, fühlen sich aber in lockeren, humosen Böden am wohlsten.
  • Nach dem Aufgang der Saat die Erde an der Kartoffelpflanze anhäufeln und stets von Unkraut freihalten. Die Erdäpfel sollten immer mit Erde bedeckt sein.
  • Sollte sich noch einmal Frost ankündigen, dann deckt man die Pflänzchen am besten mit einem Vlies ab.

Erdäpfel aus dem Lagerhaus

Praktische Kartons oder Kistchen mit Saatkartoffeln finden Sie im Lagerhaus! Von IMMERGRÜN gibt es z.B. folgende Kartoffelsorten:

  • Kartons: Erstling, Ostara, Juwel, Salome, Ditta, Bintje, Krone, Melody, Birgit, Laura, Blaue St. Galler
  • Raritäten-Kisterl (Ostara, Bintje, Linzer Delikatess)
  • Spezialitäten-Kisterl (Blaue St. Galler, Birgit, Melody)

Ernte und Lagerung der Kartoffeln

Bei Frühkartoffeln kann man mit der Ernte beginnen, wenn die Knollen groß genug sind. Bei späteren Sorten ist der ideale Zeitpunkt, wenn das Kraut dürr wird. Wenn Sie die Erdäpfel für den Winter einlagern wollen, danach noch 14 Tage warten. So ist die Schalenreife und somit die Haltbarkeit im Keller gewährleistet. Die Lagerung sollte in einem dunklen Raum bzw. Keller bei ca. 4-8° C erfolgen.

Was tun gegen Schädlinge und Erkrankungen?

  • Kartoffelkäfer sind lästige Schädlinge, die sich durch das Blattwerk der Kartoffelpflanze fressen und so den Stoffwechsel beeinträchtigen. Bei Befall am besten die Larven und Käfer einsammeln, oder mit einem Pflanzenschutzmittel bekämpfen.
  • Bei zu hoher Feuchtigkeit kann sich Krautfäule bilden. Diese Pilzerkrankung erkennt man, wenn sich die Blätter einrollen und verfärben. Wenn sich der Pilz auf die Knollen ausbreitet, kann Knollenfäule entstehen. Bei Befallserkennung sollten die betroffenen Teile entfernt und die restliche Pflanze mit einem sporenabtötenden Fungizid behandelt werden.
  • Fraßstellen von Schädlingen (wie Drahtwürmer, Engerlinge oder Schnecken) verkraften die Kartoffelpflanzen gut. Sind die Knollen befallen, sollten die Erdäpfel nicht mehr verzehrt werden.

Gesundes Nahrungsmittel

Kartoffeln sind sehr gesund. Sie haben einen hohen Gehalt an Vitamin C, B1, B2 und B6 und besitzen auch wichtige Mineralstoffe (Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor und Eisen).